Abo

Eiskalt in DubaiAuswanderer überlassen ihre Tiere dem Tod

Ein obdachloser Straßenhund sitzt

Copyright: IMAGO / imagebroker

Ein obdachloser Straßenhund sitzt

Panik in Dubai: Sie fliehen und opfern dafür ihre Haustiere.

Früher waren es teure Sportwagen am Airport, jetzt sind es hilflose Katzen und Hunde. Die angespannte Situation im Nahen Osten treibt zahlreiche Auswanderer zur Flucht aus Dubai. Was Tierschützer dort erleben, sind schockierende Bilder, die einen sprachlos zurücklassen.

Manche Halter lassen ihre Tiere vor der Abreise schlicht auf der Straße zurück. Fotos von an Laternen gefesselten Hunden – ohne Nahrung oder Trinken – machen in sozialen Medien die Runde. Andere fordern von Veterinären sogar die Tötung ihrer völlig gesunden Tiere. Das berichtet „t-online“.

Tierheime überfüllt: Hunderte Tiere im Stich gelassen

Die Lage bringt die Tierschutzvereine an ihre Grenzen. Gegenüber dem britischen „Daily Mirror“ gab K9 Friends Dubai zu, von den Nachrichten über zurückgelassene Tiere „überwältigt“ zu sein. Auch Einrichtungen wie The Barking Lot warnen eindringlich: Zahlreiche Heime sind mittlerweile komplett voll.

Aditi Gouri, die Eigentümerin, teilte dem „Telegraph“ mit: „Freiwillige in Tierrettungszentren berichten von Hunderten zusätzlichen ausgesetzten Haustieren im Vergleich zu üblichen Zeiten.“ Das treibt die Tierheime an ihr Limit, sodass manche keine weiteren Tiere mehr annehmen können.

Eine Ehrenamtliche erzählte sogar, dass Halter ihre gesunden Tiere töten lassen möchten, bloß um sich die Ausgaben und den Papierkram für eine gemeinsame Reise zu sparen. Ein ähnliches Drama ereignet sich an der Grenze zum Oman: Wenn Tierbesitzer dort zurückgewiesen werden, überlassen sie ihre Katzen und Hunde laut Berichten einfach ihrem Schicksal in der Wüste.

Louise Hastie, die Chefin von War Paws, erläutert, dass dieses furchtbare Verhalten in Krisenzeiten kein Einzelfall ist, ähnlich wie im Irak oder der Ukraine. Ihre Ansage ist klipp und klar: „Haustiere an der Grenze oder auf der Straße zurückzulassen – nicht einmal beim Tierarzt – dafür gibt es wirklich keine Entschuldigung.“ Die Menschenrechtlerin Radha Stirling zieht einen Vergleich zur Finanzkrise von 2009: „Damals flohen Menschen aus dem Land und ließen Luxusautos am Flughafen zurück. Heute sehen wir Menschen, die fliehen und ihre Haustiere zurücklassen.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Frau erkundet dunkle unterirdische Höhle.

Mysteriöser Fund

Geheimnisvoller Tunnel im Harz gibt Forschern Rätsel auf