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Gold-Krimi zum AuftaktForster triumphiert mit Wimpernschlag-Vorsprung

Paralympics 2026

Copyright: Philipp von Ditfurth/dpa

Fahnenträgerin Anna-Lena Forster holte das erste Gold für das deutsche Paralympics-Team in Italien.

Ein Start nach Maß für das deutsche Team in Italien! Fahnenträgerin Anna-Lena Forster hat bei den Paralympischen Winterspielen für den ersten großen Jubel gesorgt. In einem Herzschlagfinale raste sie zu Gold.

Die Monoski-Spezialistin gewann das Abfahrtsrennen in Cortina d'Ampezzo. In der sitzenden Kategorie war ihr Sieg denkbar knapp. Wie die dpa berichtet, lag sie am Ende gerade einmal fünf Hundertstelsekunden vor Audrey Pascual Seco aus Spanien. Platz drei ging an die Chinesin Sitong Liu (+5,48 Sekunden).

Für die 30-Jährige ist es die allererste Goldmedaille in dieser Disziplin, nachdem sie in Peking noch mit Silber ausgezeichnet wurde. Ihre persönliche Erfolgsbilanz bei Paralympics wächst damit auf fünf Siege an. Zuvor hatte sie schon je zwei Titel im Slalom und in der Super-Kombination geholt.

Wicker holt Bronze trotz Fehlschüssen

Doch damit nicht genug der guten Nachrichten. Im Biathlon gab es ebenfalls Edelmetall für Deutschland. Anja Wicker erkämpfte sich im Sprint der sitzenden Klasse die Bronzemedaille, obwohl sie am Schießstand zweimal daneben zielte.

Den Sieg machten zwei US-Amerikanerinnen unter sich aus: Oksana Masters, die ukrainische Wurzeln hat, gewann vor ihrer Teamkollegin Kendall Gretsch. Beide leisteten sich keinen Fehler. Für Wicker, die mit einer Fehlbildung der unteren Wirbelsäule zur Welt kam und zum vierten Mal an den Spielen teilnimmt, gibt es am Sonntag im Einzel die nächste Medaillenchance.

Routinierin Eskau in den Top 10

Eine starke Vorstellung lieferte auch Andrea Eskau. Die 54-jährige Routinierin blieb als zweite deutsche Starterin am Schießstand fehlerfrei. Bei ihren bereits neunten Paralympics reichte das für den achten Platz.

Ein Traumstart für die deutsche Mannschaft, der Lust auf mehr macht. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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