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Drama auf MallorcaDeutscher (63) will Schwimmer retten und stirbt

Ein Mann steht an einem abgesperrten Strand.

Copyright: picture alliance/dpa | Clara Margais

Auf Mallorca ist am Freitag (24. April 2026) ein Mann ums Leben gekommen, der andere retten wollte (Symbolfoto). 

Er wollte Leben retten und verlor dabei sein eigenes.

Ein furchtbares Unglück schockiert die Ferieninsel Mallorca. Am Freitagnachmittag (24. April) verstarb ein Deutscher im Alter von etwa 63 Jahren. Der Mann ertrank gegen 15 Uhr am Strand Cala Mendia bei Manacor, als er versuchte, anderen Badenden aus einer Notlage zu helfen.

Wie ein Sprecher der Nationalpolizei mitteilte, hatten eine Frau und zwei Männer im Meer Schwierigkeiten bekommen. Sie konnten das Ufer nicht mehr selbstständig erreichen. Da der Strand noch unbewacht war, sprang der 63-Jährige sofort ins Wasser, um einzugreifen. Berichten zufolge war er in seiner Heimat als Rettungsschwimmer erfahren. Das berichtet „Mallorca Zeitung“.

Plötzliche Wende: Helfer kämpft selbst ums Überleben

Doch dann nahm die Situation eine tragische Wendung. Die anderen Schwimmer konnten sich letztlich doch noch selbst retten und ans Ufer gelangen. Für den Helfer selbst wurde die Lage aber plötzlich kritisch.

Einige Personen auf Stand-up-Paddling-Boards bemerkten die Notlage. Es gelang ihnen, den Mann aus dem Meer zu ziehen. Währenddessen hatten Augenzeugen bereits den Notruf alarmiert.

Zuerst trafen Polizeistreifen der Nationalpolizei am Ort des Geschehens ein und begannen mit der Reanimation. Kurz darauf kamen auch Beamte der Lokalpolizei aus Manacor und Sanitäter dazu. Etwa 40 Minuten lang kämpften die Einsatzkräfte um das Leben des Mannes – doch ohne Erfolg. Sein Tod wurde noch am Strand festgestellt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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