Eine schreckliche Entdeckung während einer Kreuzfahrt im Mittelmeer.
Luxus-Kreuzfahrt wird zum AlbtraumSchwimmweste treibt im Mittelmeer, dann der Horror-Fund

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Die Crew eines Kreuzfahrtschiffes (Symbolfoto) hat im Mittelmeer fünf tote Menschen aus dem Wasser geborgen.
Was als Traumurlaub für die Gäste an Bord des Luxus-Kreuzfahrtschiffes „Sapphire Princess“ gedacht war, wurde zu einem schrecklichen Erlebnis. Die Crew machte am Dienstagabend mitten auf dem Mittelmeer einen grausamen Fund. Fünf leblose Personen wurden von der Mannschaft aus dem Meer geborgen, als das Schiff zwischen Cartagena und Cagliari unterwegs war.
Ausgelöst wurde alles durch eine einzelne Schwimmweste, die auf dem Wasser gesichtet wurde. Die Mannschaft gab umgehend ein Signal, woraufhin der Kapitän die Fahrtrichtung anpasste und das Schiff verlangsamte. Man ließ ein Beiboot zu Wasser. Die Crew holte zunächst den Körper eines Mannes an Bord, und nur etwa 60 Minuten danach entdeckte sie vier weitere Verstorbene im Wasser. Dieser furchtbare Vorfall trug sich ungefähr 150 Kilometer entfernt von Algier, der Hauptstadt Algeriens, zu. Das berichtet „t-online“.
Passagiere und Crew unter Schock
Die Reederei Princess Cruises bestätigte, dass die Verstorbenen keine Verbindung zum Schiff hatten, also weder zur Besatzung noch zu den Reisenden gehörten. Man geht davon aus, dass es sich um Geflüchtete gehandelt haben könnte, die mit einem ungeeigneten Boot von Algerien aus Spanien erreichen wollten. Schon am Nachmittag hatte man in der Umgebung ein Boot mit Migranten gesichtet.
Die Bestürzung auf der „Sapphire Princess“, die mit mehr als 3000 Reisenden auf einer 14-tägigen Fahrt von Italien nach Dänemark unterwegs war, war riesig. Ein Reisender, der ungenannt bleiben möchte, schilderte dem britischen „Mirror“: „Ich war innerlich am Zittern. Alle waren geschockt. Uns allen wurde psychologische Betreuung angeboten.“
Für Flüchtlinge ist der Weg über das Mittelmeer lebensgefährlich. Ihre Wasserfahrzeuge sind häufig nicht seetauglich, was immer wieder zu tragischen Unglücken führt. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM), einer UN-Behörde, verloren allein bis Anfang April dieses Jahres circa 765 Menschen im Mittelmeer ihr Leben. Das stellt eine Steigerung von 460 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025 dar. (red)
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