Konkurrenz für die „Goodbye Deutschland“-Bodybuilder Caro und Andreas Robens! In der Nähe ihres Iron Gyms entstand ein nobler Fitnesstempel - würden sie ihre Kundschaft an diesen verlieren? Die aktuelle Folge der VOX-Doku dokumentierte Andreas' Sorgen - und Caros unerschütterlichen Optimismus.
„Keine Rücklagen mehr“„Goodbye Deutschland“-Stars bangen um ihr Lebenswerk

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Andreas sieht schwarz, Caro bleibt gelassen. (Bild: VOX)
Schlaflose Nächte plagten „Goodbye Deutschland“-Star Andreas Robens (59) in der aktuellen Folge der VOX-Dokusoap: In der Nähe des Fitnessstudios Iron Gym, das er seit 2012 mit Ehefrau Caro (46) betrieb, würde ein schwedisches, Gerüchten zufolge mehrfach ausgezeichnetes Bodybuilderpaar bald einen modernen Fitnesstempel eröffnen - inklusive Tennisplätzen, Pool und Sauna.
„Wenn 500 Mitglieder abgehen, dann können wir die Bude hier zumachen“, rechnete er. Das würde aber nicht passieren, war die deutlich optimistischere Caro sich sicher. Unter anderem, weil das größere, modernere Studio vermutlich auch „das Dreifache oder das Doppelte“ an Beiträgen kosten würde. Außerdem habe das Iron Gym „schon'n Kultstatus. Deswegen mach' ich mir auch gar nicht so die Gedanken.“ So 30 bis 50 Kundinnen und Kunden würden sie vielleicht verlieren, schätzte sie.
Andreas war angesichts ihrer Gelassenheit fassungslos: „Wir sprechen uns dann wieder, wir setzen uns dann alle an einen Tisch, wenn Caro am Kellnern ist, weil wir unser Studio zugemacht haben“, schlug er dem Kamerateam vor. „Da lassen wir uns dann von ihr bedienen. Dann fragst du sie noch mal.“ Doch auch damit konnte er sie nicht schocken; „Ja, dann kellner' ich“, antwortete sie schulterzuckend. Es bringe doch nichts, „sich jetzt wahnsinnig zu machen“.
Caro und Andreas Robens fürchten Mitglieder-Schwund
Eine Besichtigung des Konkurrenzprojektes im Bau machte Andreas allerdings noch mehr Bauchschmerzen. Man müsse jetzt unbedingt alles dran setzen, das eigene Studio zu renovieren und durch neue Geräte attraktiver zu machen, um die Mitglieder dort zu halten. Natürlich werde man das tun, so Caro. „Aber wir werden trotzdem jetzt nicht pleite, obdachlos ...“ Das könne aber alles kommen, unkte ihr Gatte. Schließlich hätten sie nach ihrem Hauskauf „keine Rücklagen mehr“.
Nach der Eröffnung des neuen Studios besuchten die Robens es erneut und erfuhren, dass es noch zu einem Spa ausgeweitet werden sollte, auch eine Fitnessbar sollte entstehen. „Es ist auf jeden Fall ein Super-Gym“, musste Andreas anerkennen und gab zu, nun „noch aufgewühlter“ zu sein. Und dann war das Ganze auch noch nur 15 Euro teurer als das Iron Gym! Bereits am ersten Tag hatten sich 250 Mitglieder angemeldet ...
Sechs Wochen später meldeten Caro und Andreas allerdings Entwarnung: Aus den zunächst geplanten 50 Euro Mitgliedsbeitrag im Luxusstudio waren mittlerweile 70 geworden, sie selbst hatten nur wenige Kundinnen und Kunden an die Konkurrenz verloren - vor allem diejenigen, die näher an dem neuen Studio wohnten. Mittlerweile war sich Andreas nicht mal mehr sicher, ob sich der Luxus-Fitnesstempel auf Dauer überhaupt würde halten können. Hätte er mal gleich auf Caro gehört. (tsch)
