Grauen im Ferienparadies: Kriminelle narkotisieren Frauen und räumen die Villa leer.
Albtraum auf MallorcaDeutsche im Schlaf betäubt und ausgeraubt

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Einbrecher mit Schmuck und Schmuckschatulle.
Ein schreckliches Erlebnis im vornehmen Wohngebiet Nova Santa Ponça auf Mallorca. Eine Geschäftsfrau aus Deutschland und ihre Mutter sind in der Nacht zum Mittwoch in ihrem eigenen Anwesen Ziel eines hinterhältigen Überfalls geworden. Die Kriminellen schlugen zu, als die beiden Frauen tief und fest schliefen.
Am nächsten Morgen dann die furchtbare Erkenntnis. „Ich bin morgens aufgewacht und wusste sofort, dass etwas nicht stimmt“, erzählt die Geschäftsfrau. Sie spürte ein Gefühl der Benommenheit und Schwindel und hatte zudem einen „ganz seltsamen Geschmack im Mund“. Als kurz darauf ihre Mutter erwachte, kam der große Schock: Wertgegenstände wie Schmuck, Brillen und weitere private Dinge fehlten einfach! Das berichtet „Mallorca Magazin“.
Einbruch mit System: Diebe handelten wie Profis
Um ins Innere zu gelangen, hatten die Kriminellen ein Schiebefenster der Villa gewaltsam geöffnet. Später entdeckten die beiden Frauen im Garten die Überreste des Einbruchs: geöffnete Schmuckkästchen, die achtlos weggeworfen worden waren. Ein Portemonnaie fand sich ebenfalls, jedoch war das gesamte Bargeld entwendet worden. Die Betroffenen sind sich sicher: „Hier waren keine Gelegenheitsdiebe am Werk“.
Die Vorstellung, dass Unbekannte sich nachts in ihrem Zuhause bewegten, ist für die beiden Frauen kaum zu ertragen. „Uns geht es gar nicht gut“, äußert die Geschäftsfrau, die ihre Identität schützen will. Aber das Grauen setzte sich auf der Polizeidienststelle fort. Dort begegneten sie weiteren Deutschen, die exakt dasselbe erlebt hatten.
Das Muster des Vorgehens glich sich bei sämtlichen Fällen. Die Überfälle ereigneten sich zu vergleichbaren Uhrzeiten: bei der Unternehmerin und ihrer Mutter um etwa 2 Uhr, bei den anderen Betroffenen gegen 4 Uhr morgens. Der komplette Wert der Beute wird auf eine beträchtliche Höhe von circa 25.000 Euro geschätzt. Aufnahmen von Überwachungskameras legen den Verdacht nahe, dass es sich um die gleiche Tätergruppe handeln könnte, die ihre Opfer bewusst handlungsunfähig macht. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
