Ein Mann wird auf offener Straße in Hattingen schwer verletzt gefunden. Das SEK wird angefordert. Was bisher bekannt ist.
SEK in NRW im EinsatzSpaziergänger entdecken Opfer mit Axt im Kopf

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Großeinsatz in Hattingen nach einem versuchten Tötungsdelikt.
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Nach einem Angriff auf einen 61 Jahre alten Mann in Hattingen (Nordrhein-Westfalen) ist im südlichen Ruhrgebiet am Montagabend (31. August 2026) ein Tatverdächtiger festgenommen worden. Zuvor waren Spezialeinheiten vor Ort im Einsatz, wie ein Polizeisprecher bestätigte.
Das SEK sei angefordert worden, weil nicht ausgeschlossen werden könne, dass sich der oder die Verdächtigen noch im Umfeld aufhalten, hieß es. Tatsächlich wurde gegen 20.30 Uhr schließlich ein Nachbar des Opfers festgenommen. Er leistete beim Zugriff keinen Widerstand.
Opfer in Hattingen mit dem Hubschrauber in die Klinik
Ein Mann sei gegen 15.20 Uhr schwer verletzt auf offener Straße entdeckt worden, sagte eine Polizeisprecherin in Hagen. Daraufhin sei ein größerer Polizeieinsatz angelaufen. Man gehe von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Laut „Bild“ sollen Spaziergänger das Opfer mit einer Axt im Kopf vorgefunden haben. Auf Bildern vom Tatort ist eine große Blutspur zu erkennen.
Der Schwerverletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Zur Art der Verletzungen machten die Ermittler zunächst keine Angaben, zwischenzeitlich habe aber Lebensgefahr bestanden. Eine Mordkommission habe die Ermittlungen übernommen.
Der Bereich um den Ort, an dem der Mann gefunden wurde, wurde wegen der Spurensicherung abgesperrt. Ob es sich beim Fundort auch um den Tatort handelt, sei noch unklar.
Berichte, wonach es sich um einen Axtangriff gehandelt habe, kommentierte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht. Es gebe bislang keine Festnahme. Dennoch bestehe keine Gefahr für die Allgemeinheit, so die Polizei. Die Staatsanwaltschaft Essen führe die Ermittlungen. (dpa/bc)
