Schock in Siegburg: Eine Mutter und ihr Baby sind bei einer Verpuffung verletzt worden.
Schock in SiegburgFensterfront aus Wand gerissen – Mutter und Baby verletzt

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Bei einer Verpuffung am Freitagabend (16. Januar) in Siegburg wurde eine Heizungsanlage nach außen gedrückt, Scheiben gingen zu Bruch.
Aktualisiert
Ein schrecklicher Vorfall ereignete sich am Freitagabend (16. Januar) im Siegburger Stadtteil Zange, als es in einem Mehrfamilienhaus zu einer Verpuffung kam. Eine Frau und ihr Baby zogen sich dabei Verletzungen zu. Feuerwehr, Rettungsdienst und die Kriminalpolizei waren vor Ort im Einsatz.
Die Feuerwehr Siegburg erhielt um 21.15 Uhr einen Alarm, der von einer möglichen Detonation in der Ludwigstraße in Zange sprach. Daniel Winterscheid, der Leiter der Siegburger Feuerwehr, bestätigte, dass es in einer Wohnung im zweiten Stockwerk offensichtlich zu einer Verpuffung gekommen war.
Gewaltige Druckwelle reißt Teile aus der Fassade
Ersten Informationen zufolge könnte eine Spraydose die Ursache gewesen sein. Weshalb es jedoch zu der Verpuffung kam, ist noch nicht geklärt. Die entstandene Druckwelle war so stark, dass sie auf der Gebäuderückseite die Fensterfront aus der Wand drückte. Auch Teile der Hauswanddämmung wurden herausgerissen. Trümmerteile fielen auf ein benachbartes Grundstück.
Durch die Verpuffung erlitt die Bewohnerin schwere Verbrennungen und wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Ihr Baby, welches sich ebenfalls in der Wohnung befand, war der Druckwelle anscheinend nicht ausgesetzt. Es wurde laut Feuerwehrangaben dennoch verletzt und in eine Kinderklinik transportiert.
Mit acht Mitarbeitenden war der städtische Rettungsdienst im Einsatz, während die Siegburger Wehr mit 20 Kräften anrückte. Die Einsatzleitung hatte Daniel Goellner inne, der aktuell ein Praktikum bei der Feuerwehr in Siegburg absolviert und eigentlich beim Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz tätig ist. Zur Ermittlung der Ursache wurde die Kriminalpolizei eingeschaltet.
Statik-Experte rät zur Abstützung des Hauses
Da nicht nur die Fensterfront, sondern auch Teile des Wärmeverbundsystems aus der Wand gebrochen waren, zog man Stefan Schindler, einen Baufachberater der Feuerwehr Sankt Augustin-Buisdorf, hinzu. Obwohl keine akute Einsturzgefahr für das Gebäude bestand, sprach Schindler die Empfehlung aus, es abzustützen. Eine Räumung der anderen Wohnungen im Haus war nicht erforderlich (red).
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