Explosion im Ruhrpott Wohnhaus evakuiert, Täter flüchten in silbernem Benz

Der Vorraum einer Bankfiliale ist nach einer Sprengung zerstört.

In Gelsenkirchen-Scholven ist in der Nacht zum 8. Dezember ein Geldautomat gesprengt worden. Durch die Explosion wurde das Mehrfamilienhaus, in dem der Automat stand, stark beschädigt worden. 

Der Knall war ohrenbetäubend: Mitten in der Nacht haben Unbekannte in Gelsenkirchen einen Geldautomaten gesprengt. Danach musste ein Mehrfamilienhaus evakuiert werden.

Es geschah um kurz nach 2 Uhr in der Nacht zum Mittwoch (8. Dezember), als ein ohrenbetäubender Knall die Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Feldhauser Straße aus dem Schlaf riss: Unbekannte hatten im Vorraum einer Bankfiliale, die sich im Parterre des Wohnhauses befindet, einen Geldautomaten gesprengt.

Geldautomat in Gelsenkirchen gesprengt: Wohnhaus beschädigt

Zeugen sahen beim Blick aus ihren Fenstern zwei dunkel gekleidete, männliche Personen mit Stirnlampen und Rucksäcken, die in die dortige Bankfiliale gingen.

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Die beiden Tatverdächtigen kamen kurz darauf wieder aus dem Gebäude und stiegen in einen silbernen oder grauen Mercedes Benz, in dem mindestens eine dritte Person auf das Duo wartete.

Anschließend flüchtete der Mercedes mit hoher Geschwindigkeit über die Feldhauser Straße aus dem Stadtgebiet von Gelsenkirchen in Richtung Gladbeck. Bei der Sprengung wurde das Mehrfamilienhaus stark beschädigt, die Wohnungen im Haus wurden durch Feuerwehr und Polizei vorsorglich evakuiert. Es wurde zum Glück niemand verletzt.

Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu dem Fluchtfahrzeug, den Tatverdächtigen oder ihrem Aufenthaltsort machen können. Hinweise bitte unter der Nummer 0209/365 8112 abgeben. (smo)

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