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Tragisches UnglückFlugzeug in NRW abgestürzt – zwei Tote

Einsatzkräfte untersuchen ein abgestürztes Kleinflugzeug bei Hürtgenwald.

Copyright: Benjamin Westhoff/dpa

Einsatzkräfte untersuchen ein abgestürztes Kleinflugzeug bei Hürtgenwald.

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Im Hürtgenwald, östlich von Aachen, ist ein Kleinflugzeug abgestürzt. Zwei Menschen starben. Inzwischen sind sie identifiziert.

Tragödie östlich von Aachen! Am Dienstagnachmittag (14. April) ist in Kleinhau südlich der Wehebachtalsperre in der Gemeinde Hürtgenwald ein Kleinflugzeug abgestürzt, zwei Menschen sind dabei ums Leben gekommen, wie die „Aachener Zeitung“ berichtet.

Der Notruf ging gegen 16.46 Uhr bei der Feuerwehr ein. Bei den Toten soll es sich um zwei Männer handeln, das bestätigte die Feuerwehr der Zeitung.

Flugzeug startete vom Flugplatz Aachen-Merzbrück

Das Kleinflugzeug habe laut Medienbericht seine Runde gedreht und sei dann abgestürzt. Die Ursache sei noch unklar. Es habe die Baumwipfel gestreift und sei dann auf dem Boden aufgeprallt, heißt es von der Feuerwehr.

Wie die Feuerwehr auf Facebook weiter mitteilt, seien neben Kräften der Feuerwehr auch der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz. Auch das Technische Hilfswerk (THW) ist vor Ort, um die Unfallstelle auszuleuchten.

Zunächst war von einem Segelflugzeug die Rede, später stellte sich heraus, dass es sich um ein Kleinflugzeug handelte. Ersten Ermittlungen zufolge soll es sich um eine Extra 330, ein Kunstflugzeug.

Nach Angaben von Cranen war die Maschine vom Flugplatz Aachen-Merzbrück gestartet. Wanderer hätten das abgestürzte Flugzeug mitten im Wald in der Nähe der Wehebachtalsperre entdeckt, so der Bürgermeister.

Opfer sind identifiziert

Inzwischen sind die Toten identifiziert. Es handele sich um einen 59-Jährigen aus Lohmar und einen 23-Jährigen aus Mönchengladbach, teilte die Polizei Düren mit. Am Vormittag sollen Untersuchungen zum Unfallhergang fortgesetzt werden.

Man berate nun darüber, wie das Flugzeug und die Insassen in dem engen Wald geborgen werden können. An der Unfallstelle sei es „sehr chaotisch“, so ein Sprecher der Polizei. Erste Untersuchungen der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) seien in der Nacht aufgrund der Dunkelheit abgebrochen worden.

Die Ursache des Absturzes ist weiterhin unklar. Details zum Unfallhergang stünden möglicherweise erst fest, wenn ein abschließender Bericht vorliege, so ein Sprecher der BFU. Das könne bis zu einem Jahr dauern. (mg/dpa)

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