„Soll Hass schüren“ Angeblicher Mord an russischem Jugendlichen: Polizei in NRW warnt vor Fake-Video

Einsatzkräfte der Polizei sind in Leichlingen im Einsatz.

Von einem angeblichen tödlichen Überfall auf einen 16-jährigen Russen in Euskirchen wird derzeit in einem Video im Netz berichtet. Laut Polizei Bonn ist der Clip jedoch ein Fake. Das Symbolfoto wurde am 10. Oktober 2021 aufgenommen.

Im Internet kursiert derzeit ein Video, in dem über einen tödlichen Überfall auf einen russischen Jugendlichen in Euskirchen berichtet wird. Die Polizei Bonn hat nun Stellung genommen.

Die Polizei hat vor der Verbreitung eines „Fake-Videos“ im Netz gewarnt, in dem es um ein angebliches Verbrechen durch Ukrainer in Nordrhein-Westfalen geht.

„Über das Internet wird derzeit ein Video verbreitet, in dem von einem Überfall auf einen 16-jährigen Jugendlichen im Bereich Euskirchen berichtet wird. Angeblich sei dieser von einer Gruppe Ukrainer zu Tode geprügelt worden“, teilte die Bonner Polizei am Sonntagabend auf Twitter mit.

Weiter heißt es: „Die Experten gehen derzeit davon aus, dass es sich um ein absichtliches „Fake-Video“ handelt, das Hass schüren soll. Wir bitten, dieses Video nicht weiterzuverbreiten.“

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Polizei-Bonn dementiert Mord an Russen – Fake-Video wird untersucht

In dem Clip ist eine Frau zu sehen. Sie berichtet auf Russisch davon, dass sie von einer Freundin von dem angeblichen Vorfall am Bahnhof von Euskirchen gehört habe.

„Der für Kapitalverbrechen im Bereich Euskirchen zuständigen Polizei Bonn liegen keinerlei Informationen über einen solchen gewalttätigen Übergriff oder gar über einen Todesfall vor“, teilte die Polizei weiter mit. „Der Staatsschutz der Polizei Bonn hat die Ermittlungen aufgenommen.“ (nb/dpa)

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