Was für eine Nacht auf der A44! Ein Truck-Anhänger geht bei Warburg in Flammen auf, die Autobahn ist dicht. Ein mutiger Fahrer greift ein und verhindert Schlimmeres. Aber dann wird die Situation für alle im Stau zur Zerreißprobe.
Erst Held, dann PechvogelLkw-Fahrer stoppt Katastrophe, doch Bergung wird zum Chaos

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Der Lkw-Fahrer erlitt bei dem Brand eine leichte Rauchgasvergiftung. (Symbolbild)
Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Mittwoch (29. Mai 2024). Auf der A44 mit Ziel Kassel geriet ein mit Paketen beladener Anhänger in Brand. Wie die Polizei in Kassel laut dpa mitteilte, war die Ursache für das Feuer wohl ein geplatzter Reifen gegen 2.10 Uhr.
Geistesgegenwart am Steuer: Fahrer wehrt Inferno ab
Der Mann am Steuer des Lkw handelte ohne zu zögern und wurde so zur Schlüsselfigur. Ihm gelang es, den lichterloh brennenden Hänger im richtigen Moment zu lösen. Ein Manöver, das Leben rettete! Dadurch konnte ein Übergreifen des Feuers auf die Zugmaschine verhindert werden. Und das war entscheidend: Die war nämlich mit brisantem Gefahrgut beladen. Ein Desaster unvorstellbaren Ausmaßes konnte so gerade noch verhindert werden.
Bei diesem mutigen Einsatz zog sich der Fahrer leichte Verletzungen zu. Er wurde zur weiteren Versorgung in eine Klinik transportiert.
Nächstes Debakel: Bergungs-Chaos führt zu Mega-Stau
Für alle, die auf der Strecke Richtung Kassel unterwegs waren, hieß es: Warten. Die Löscharbeiten zogen sich bis zum Morgen hin, weshalb die A44 über Stunden komplett dicht war. Mittlerweile leitet man den Verkehr auf einer Spur am Unglücksort vorbei, was aber massive Staus zur Folge hat.
Aber die Beseitigung des verkohlten Anhängers stockt – und der Grund ist an Absurdität kaum zu überbieten. Ein spezieller Kran war angefordert worden, um das Wrack wegzuschaffen. Doch dann das: Das Bergungsfahrzeug hatte kurz vor dem Ziel selbst eine Panne und blieb liegen!
Wann die Aufräumarbeiten abgeschlossen sind und der Verkehr wieder normal fließen kann, ist momentan völlig unklar. Zudem muss die Fahrbahndecke auf eventuelle Hitzeschäden kontrolliert werden. Den Sachschaden beziffern die Beamten auf eine Summe von etwa 10.000 Euro. (red)
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