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„Nie dagewesenes Verkehrschaos“Horror-Unfall rückt Brückensperrung auf dramatische Weise in Blickpunkt

Ein Pkw steckt völlig zerquetscht unter einem Lkw.

Copyright: Arton Krasniqi

Bei diesem schweren Auffahrunfall auf der A4 kurz vor der Ausfahrt Klettenberg kam am Montagabend (15. Juni 2026) eine Bonnerin (22) ums Leben. 

Ein schrecklicher Crash auf der A4 beendet das Leben einer jungen Frau (22). Die Polizei ermittelt, doch bei den Anwohnern brodelt es – die Situation droht zu kippen.

Schockierende Szenen auf der Autobahn 4! Eine Tragödie ereignete sich am Montagabend gegen 19.10 Uhr nahe der Abfahrt Klettenberg, bei der eine 22-jährige Frau aus Bonn ihr Leben verlor. Dieser furchtbare Vorfall lenkt die Aufmerksamkeit nun auf die Sperrung der baufälligen A4-Brücke am Eifeltor für Lkw über 7,5 Tonnen. Obwohl keine direkte Verbindung besteht, nimmt die Besorgnis bei Pendlern und den Bewohnern von Hürth-Efferen zu.

Diese Strecke ist kein unbekanntes Pflaster für Unfälle. Erst am 10. Juni prallte ein Lkw auf dem gleichen A4-Abschnitt gegen eine Betonschutzwand. Ende Mai erlitt ein 33 Jahre alter Lkw-Fahrer schwere Verletzungen, als er am Kreuz Köln-West in ein Stauende raste.

Endlose Lkw-Wand steht auf der Luxemburger Straße

In Hürth-Efferen liegen bei den Anwohnern die Nerven blank. „Wir müssen hier Tag für Tag ein nie dagewesenes Verkehrschaos aushalten“, beklagt sich Rainer K., der nur 400 Meter von der Abfahrt Klettenberg entfernt lebt. Er schildert die dramatische Situation: Die Luxemburger Straße in Fahrtrichtung Köln sei eine einzige Blechlawine aus Lastwagen, für Autos gebe es kaum ein Vorankommen. „In Efferen ist es noch schlimmer. Der gesamte Ortsteil ist zu.“

Genervte Autofahrer weichen auf Schleichwege durch die Wohnviertel aus. „Das Aggressionsniveau der Autofahrer ist schon jetzt so hoch, dass ich Angst um Leib und Leben meiner Kinder auf dem Schulweg habe. An der Grundschule in Efferen rasen die Leute durch die Tempo-30-Zone.“

Ein anderer Pendler, der täglich bei Klettenberg auf die A4 auffährt, macht eine heikle Feststellung: Auch über eine Woche nach der Brückensperrung gibt es noch keine Schilder zur Gewichtsbegrenzung. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass das alles seine Richtigkeit hat.“

Er zeigt Mitgefühl für die Polizisten, die den Verkehr an der Abfahrt steuern. „Sie geben alles. Das ist nicht ungefährlich.“ Wenn keine Polizei da sei, würde sich kaum ein Lkw-Fahrer an die Vorschriften halten, berichtet er.

Lkw stauen sich auf einer Straße.

Copyright: Rainer K.

Die Lkw-Wand steht auf der Luxemburger Straße und bewegt sich nur im Schritttempo vorwärts.

Die Autobahn GmbH Rheinland erklärte auf Anfrage, dass am Mittwoch die Ausschilderung um vier weitere Tafeln auf der A4 sowie zwei im umliegenden Straßennetz erweitert wird. Man habe bereits in Absprache mit der Verkehrsbehörde feste Hinweisschilder auf der A4, A61, A1, A3 und A57 installiert. Ebenso seien die Umleitungen an der Anschlussstelle Köln-Klettenberg gekennzeichnet.

Rainer K. hat sich mittlerweile an die Autobahn GmbH sowie an den Hürther Bürgermeister Dirk Breuer gewendet. Die Anwohnerschaft plant eine gemeinsame Protestaktion. Für sie steht fest: „Wir können nicht einfach tatenlos zusehen, bis die Brücke im Jahr 2028 vielleicht erneuert wird.“ Sie verlangen schnelles Handeln, da die Brücke „die Ursache des ganzen Dramas“ sei. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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