Großbrand in Grevenbroich. Die Feuerwehr rückte zu einem der größten Einsätze seit 2020 aus.
Großbrand in NRWRauchsäule weithin sichtbar – größter Einsatz seit Jahren

Copyright: -/Feuerwehr Grevenbroich/dpa
Eine schwarze Rauchwolke steigt über einem Feuer auf einem Schrotthof in den Himmel. Im Stadtgebiet und in Teilen der Nachbarkommunen wurden Anwohner vor Rauchgasen gewarnt.
Aktualisiert:
Ein Flammen-Inferno hat am Donnerstag (23. April) einen Autoteilehandel samt Schrotthandel im Grevenbroicher Industriegebiet Ost vollständig zerstört.
Betriebsgebäude und Werkstatt an der Nikolaus-Otto-Straße wurden ein Raub der Flammen.
Ein Beschäftigter leicht verletzt
Eine große Rauchsäule war weithin über Grevenbroich sichtbar und löste einen Großalarm aus. Zunächst wurden Bewohner und Bewohnerinnen des Stadtgebiets Grevenbroich sowie von Teilen der Nachbarkommunen Jüchen und Rommerskirchen vor Rauchgasen gewarnt, wie die Feuerwehr mitteilte.
Messungen hätten aber keine gesundheitsgefährdenden Konzentrationen von Schadstoffen in der Luft ergeben, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Diese war in dem Industriegebiet mit allen verfügbaren Kräften vor Ort.
Ein Beschäftigter des Betriebes wurde den Angaben zufolge durch Rauchgase leicht verletzt. Er musste aber nicht ins Krankenhaus.
Druckgasflaschen explodierten
In der brennenden Werkstatthalle, in der unter anderem Kunststoffe gelagert waren, explodierten dem Sprecher zufolge einige Druckgasflaschen. Weitere konnten gesichert und gekühlt werden.
Ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude des Betriebes oder auf Nachbargrundstücke konnte vermieden werden. Der Brand sei unter Kontrolle, sagte der Sprecher. Die Löscharbeiten liefen bis etwa drei Uhr nachts. Es habe Schwierigkeiten gegeben, an den Brandherd in der Werkstatthalle zu gelangen, sie sei einsturzgefährdet. Das Gebäude sei komplett zerstört worden. Zur Höhe des Sachschadens wurden noch keine Angaben gemacht.
Vor Ort waren rund 150 Einsatzkräfte. Der Einsatz sei einer der größten Einsätze der Feuerwehr Grevenbroich seit 2020 gewesen, sagte ein Sprecher.
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
