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Der Dreh mit der Klotür So dreist  trickste Häftling in NRW seine Bewacher aus

Ein Polizist steht vor dem Klinikum Essen Mitte. Ein Untersuchungshäftling war bei dem Krankenhausbesuch geflohen.

Aus diesem Krankenhaus in Essen war der Untersuchungshäftling geflohen – er hatte seine Bewacher mit einem ziemlich tolldreisten Dreh ausgetrickst.

Im Fall des entwichenen und Tage später wieder aufgetauchten U-Häftlings in Essen kommen immer mehr Details über seine Flucht ans Licht.

Ganz schön abgebrüht! Der 25-jährige Untersuchungshäftling, der Donnerstag vergangener Woche (13. Januar 2022) aus einem Krankenhaus in Essen getürmt war, ging ganz schön perfide zu Werke.

Laut Bericht des Justizministeriums vom Dienstag (18. Januar 2022) hatte der 25-Jährige seine Bewacher im Krankenhaus mit einer doppelten Toilettentür ausgetrickst – und ausgesperrt.

NRW: Häftling entkommt, machten sich seine Bewacher strafbar?

Neben dienstrechtlichen Fragen soll laut des Justizministeriums in NRW von der Staatsanwaltschaft geklärt werden, ob die Bediensteten sich durch die Panne sogar strafbar gemacht haben.

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Im Gegensatz zu den Bewachern hatte der Untersuchungshäftling sich mit den Besonderheiten der Toilette in der Klinik in Essen offenbar vertraut gemacht. Sie lag laut Bericht zwischen zwei Krankenzimmern, mit Türen in beide Räume. Schaltet man auf der einen Seite das Licht ein, verschließt sich die gegenüberliegende Tür.

Essen: Häftling kann trotz Fußfesseln aus Klinik entwischen

Nach dem Toilettengang schaltete der 25-Jährige das Licht auf seiner Seite aus – und auf der anderen an. So war nun die Tür verschlossen, vor der die Wachen standen. Und die Tür zum Nebenraum ging auf. Als die Bediensteten merkten, was los war, war der Häftling – trotz Fußfesseln – weg.

Vier Tage später tauchte er von selbst in dem Krankenhaus wieder auf – wegen starker Schmerzen. Laut dem Bericht hatte ein Mitgefangener dem wegen Betrugsverdacht inhaftierten Mann zum Jahreswechsel den Kiefer gebrochen. (dpa)

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