„Schmückendes Beiwerk“ Wirbel um Grünen-Post zu „Rhein Fire“-Cheerleadern

Die Cheerleader von RheinFire aus Düsseldorf

Stolz präsentiert der Club „Rhein Fire“ aus Düsseldorf seine neuen Cheerleader bei Facebook – und die scheinen ebenfalls stolz zu sein.

Mit einem Posting über die „Rhein Fire“-Cheerleader hat ein Vertreter der Grünen aus Meerbusch für Wirbel gesorgt.

Sie freuen sich wie Bolle, die Fans des wiederauferstandenen Football-Clubs „Rhein Fire“. Doch einer spuckt ihnen in die Suppe, und zwar ausgerechnet ein Grüner aus Meerbusch.

Kein Tag, an dem es nicht Vorfreude zu vermelden gibt von dem alten-neuen Footballverein: Immer neue Spieler werden gewonnen, die Vereinsstruktur im Hintergrund wächst – und da gibt es auch schon ein neues Cheerleader-Team. Stolz zeigt der Club die Mädels, die beim „Tryout“ im „Dr Thompson's“ ausgewählt wurden.

Düsseldorf: Wirbel um Posting zum Cheerleader von „Rhein Fire“

Dann allerdings gab es auf Facebook diesen Kommentar: „Brauchen wir das in Zeiten wie diesen? Ich dachte, die Zeit, dass die ‚Ladies‘ schmückendes ‚Beiwerk‘ männerdominierter Bereiche sind, wären seit Frau Merkel vorbei.“  Derjenige, der das schreibt, ist Christoph Behlen von den Grünen aus Meerbusch, der als sachkundiger Bürger in zwei Ausschüssen der Stadt sitzt.

Der Kommentar des Grünen löst einen regelrechten Shitstorm aus. „Cheerleading ist harter Sport und nicht nur Beiwerk“, stellt eine weibliche Unterstützerin des Clubs klar. Und sie bekommt Unterstützung von einer männlichen Stimme: „Cheerleading ist eben auch Leistungssport. Es ist ja nicht so, dass da hilflose Damen zur Belustigung besonders maskuliner Männer dienen.“

Und „RheinFire“-Inhaber Daniel Thywissen, selbst für die CDU im Meerbuscher Rat, schreibt dem „liebe Ratskollegen“ Christoph Behlen ins Stammbuch, „welche tollen Werte mit Vorbildfunktion für unsere Gesellschaft hier gelebt werden.“

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