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Wegen eines FußballspielsCampino war stinksauer: Großer Zoff bei den Toten Hosen

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Hosen-Frontmann Campino im Jahr 2001 bei der Präsentation des neuen Trikots von Fortuna Düsseldorf. Die Band war damals als Trikotsponsor eingestiegen.

von Volker Geissler (vog)

Düsseldorf – Für die Toten Hosen war die Fußball-WM 1990 in Italien eigentlich mit jeder Menge Spaß verbunden. Unvergessen ist unter anderem ihr Cover des Celentano-Klassikers „Azzurro“ samt dazugehörigem Video, in dem sich die Band in einem alten Opel Richtung Brenner quält.

Dort angekommen, schrieben sie als Kolumnisten für die Berliner taz, vor allem feierten sie aber einen für alle Beteiligten sehr erfreulichen Turnierverlauf.

Die Toten Hosen: WM-Halbfinale sorgte für Band-Krise

Doch dann kam das Halbfinale, das zu einer veritablen Band-Krise führte. Das zumindest schreiben sie auf Instagram und posten dazu ein 30 Jahre altes Foto, das die Mitglieder in verschiedenen Fußball-Trikots zeigte.

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Campino trug dabei das des englischen Teams, was keineswegs Zufall war. Was damals noch nicht viele wussten: Campino hat eine Mutter aus England, und deshalb schlägt sein Herz für die „Three Lions“. Mittlerweile besitzt der Sänger sogar die britische Staatsbürgerschaft.

WM 1990: Halbfinale begründet Englands-Elfmeter-Fluch

In der letzten Turnierwoche kam es dann zum legendären Halbfinale zwischen Deutschland und England, das die Elf von Franz Beckenbauer nach epischen 120 Minuten im Elfmeterschießen begann.

Doch nicht nur das: Diese Partie begründete den Fluch, dass England jedes Elfmeterschießen verliert – eine Serie, die erst bei der WM 2018 endete. Und: Vier Tage nach dem Halbfinale krönte sich das DFB-Team um Lothar Matthäus zum Weltmeister.

Nach Absage von Tour 2020: Toten Hosen mit nächster Schock-Nachricht für die Fans (hier lesen Sie mehr)

Campino war über all das not amused, es kam zum verbalen Zoff. Irgendwann müssen sich aber alle wieder vertragen haben – schließlich gibt es die Band auch 30 Jahre später noch. (vog)