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Bilanz in BonnPolizei zieht erste Messer aus dem Verkehr

Polizeikontrolle in der Bonner Innenstadt. (Symbolfoto)

Polizeikontrolle in der Bonner Innenstadt. (Symbolfoto)

Die Bonner Polizei zieht Bilanz zur neuen Waffen- und Messerverbotszone. Es gab erste Funde bei den Kontrollen.

Seit dem 1. November 2025 gilt in der Bonner Innenstadt eine Waffen- und Messerverbotszone. Mit anlassunabhängigen Kontrollen will die Polizei dort Waffen aus dem Verkehr ziehen und für mehr Sicherheit sorgen. Am Freitag (28. November) wurde eine erste Bilanz vorgestellt.

„Messer und gefährliche Gegenstände haben im öffentlichen Raum nichts zu suchen! Diese aus dem Verkehr zu ziehen und Straftaten zu verhüten, das sind die Ziele unserer Kontrollen“, betonte der Bonner Polizeipräsident Frank Hoever.

Sechs Verstöße an ersten Kontrollwochenenden

Insgesamt wurden an den ersten Wochenenden 187 Personen kontrolliert. „In sechs Fällen haben wir Verstöße gegen die Bestimmungen der Waffen- und Messerverbotszone festgestellt. Fünf Personen führten ein Messer mit sich. Ein 19-Jähriger hatte ein Pfefferspray bei sich“, bilanzierte der Leitende Polizeidirektor Frank Stötzel. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt und Anzeigen geschrieben.

Zusätzlich stellten die Polizistinnen und Polizisten bei drei Personen den Verdacht des illegalen Aufenthaltes fest und nahmen sie vorläufig fest. Nach einem Streit wurde ein Mann in Gewahrsam genommen. 23 Personen erhielten Platzverweise.

Oberbürgermeister Guido Déus begrüßte die Kontrollen und kündigte an, die Präsenz des Kommunalen Ordnungsdienstes zu verstärken: „Voraussichtlich im Januar werden wir mit der neuen Präsenzstreife starten.“ Dies solle das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger sowie der Gäste in Bonn weiter stärken. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.