Jetzt macht sie auch Corona-SchutzmaskenSo arbeitet „Let‘s Dance"-Designerin aus Bonn

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Bonn – Karfreitag herrscht Tanzverbot, da müssen die Promi-Tänzer der Fernseh-Show „Let`s Dance" die Füße stillhalten. Auch die Bonner Star-Designerin Katia Convents hat dann kurz Verschnaufpause. Sie entwirft seit 2006 die schillernden Kostüme für die Kandidaten.

„Let’s Dance“: Designerin seit der ersten Staffel mit an Bord

Gerade läuft die 13. Staffel der RTL-Show – wegen der Corona-Krise unter besonderen Bedingungen, zum Beispiel ohne Publikum. Convents ist seit der ersten Staffel dabei, aber von Langeweile keine Spur: „Jedes Jahr sind es andere Menschen, andere Kleider, andere Stoffe, andere Geschichten. Jedes Jahr möchte man besser sein."

Für das perfekte Tanzoutfit muss die Bonner Designerin immer zuerst die Figur sehen.

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Das Kleid soll die Zonen der Trägerin oder des Trägers verstecken, mit denen er oder sie sich nicht wohl fühlt, erzählt Convents.

Die Designerin kleidet nicht nur die „Let`s Dance"-Kandidaten ein, sondern auch Stars wie Andrea Berg und Rebecca Mir. Die Arbeit mit Prominenten ist für sie nach vielen Jahr Normalität geworden. „Ich sehe die Stars wie ganz normale Menschen, die sich herzlich bedanken können", erzählt Convents, die seit 1996 in Bonn lebt.

„Let’s Dance“: Kleider mit einer Geschichte

Für „Let`s Dance" kann sich die Designerin nach eigenen Angaben richtig austoben. Bei Kleidern für Tanz-Turniere muss sie Vorschriften einhalten, gewisse Körperstellen müssen bedeckt sein. Für die Show kann Convents die Outfits so gestalten, wie sie will. „Das sind nicht nur Tanz-, das sind Show-Kleider mit einer Geschichte. Das macht mich glücklich."

Die Osterferien sind jedes Jahr für alle Beteiligten der RTL-Show eine wichtige Auszeit. „Die Promis, wir alle haben dann etwas Abstand und Zeit mit der Familie – auch, wenn dieses Jahr alles etwas anders ist", berichtet Convents.

Wie die Designerin auf die Corona-Krise persönlich reagiert? Neben den üblichen Schutzmaßnahmen beim Einkaufen mit selbstgenähten Masken für Team, Freunde und Kunden natürlich. Einige funkeln mit Convents Show-Kleidern um die Wette. Ansonsten lenkt sich die Designerin mit Arbeit ab: „So hat man keine Zeit, sich verrückt zu machen."

Nach der Oster-Pause geht es bei „Let`s Dance" weiter. Von Woche zu Woche kreiert Convents neue Kleider. „Ich kann nicht planen, die Musik bekomme ich eine Woche vor der Show", sagt die Designerin.

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Für solche Großprojekte stockt sie ihr Team auf bis zu 14 Personen auf. Zufrieden ist Convents erst, wenn sie das fertige Kleid abgibt und die Tänzer sich auf dem Parkett nicht mehr auf ihre Kleidung konzentrieren müssen.