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Attacken auf NRW-UmspannwerkeErmittler in Schutzanzügen – Anzeichen verdichten sich

Polizisten suchen das Umfeld eines Umspannwerkes am RWE-Kraftwerk Weisweiler in Eschweiler ab.

Copyright: Christoph Reichwein/dpa

Polizisten suchen das Umfeld eines Umspannwerkes am RWE-Kraftwerk Weisweiler in Eschweiler ab. 

Aktualisiert:

Nach einem Hinweis aus einem Bekennerschreiben durchsucht die Polizei das Gelände rund um ein Kraftwerk bei Aachen. Die Ermittler gehen in Schutzanzügen vor.

Nach dem Sabotageversuch an einem Umspannwerk in Dormagen überprüft die Polizei nun gezielt ein weiteres Umspannwerk in Weisweiler. 

Nach einem Hinweis aus einem Bekennerschreiben werden immer mehr Kräfte im Umfeld des Kraftwerks bei Aachen zusammengezogen. Mitarbeiter der Spurensicherung sind in Schutzanzügen und mit Atemschutz im Einsatz. Sie fokussieren sich auf mehrere Stellen auf einem Feld und in einem Gebüsch in unmittelbarer Nähe des Kraftwerks und einem Umspannwerk in der Stadt Eschweiler. Die Bereiche wurden von Beamten mit Fotos dokumentiert.

Bekennerschreiben zu Attacken auf Umspannwerke: Polizei sucht Mann aus NRW

In dem Bekennerschreiben, das den Ermittlern vorliegt, seien mehrere Taten in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg erwähnt. Verfasser soll ein Mann aus Gevelsberg im Ennepe-Ruhr-Kreis sein. Nach ihm werde derzeit intensiv gefahndet.

„Ob es sich bei ihm tatsächlich um einen Tatverdächtigen handelt oder um einen Trittbrettfahrer, muss erstmal geprüft werden“, betonte der Polizeisprecher.

In dem Schreiben hatte der Mann die jüngsten Angriffe auf das Energienetz in Brandenburg und in Nordrhein-Westfalen für sich reklamiert. Außerdem hatte er Weisweiler als weiteren Tatort genannt. Die Polizei hatte daraufhin am Freitagmorgen damit begonnen, das Gelände rund um das Kraftwerk abzusuchen. Was dort womöglich gefunden wurde, sagte die Polizei zunächst nicht.

Am Donnerstagabend hatte ein Spaziergänger an einem Umspannwerk in Dormagen zwischen Köln und Düsseldorf mutmaßliche Abschussvorrichtungen entdeckt und die Polizei alarmiert. Diese ähneln laut Polizei stark den Abschussvorrichtungen, mit denen Unbekannte zuletzt in Bergheim westlich von Köln Kabel über die Oberleitungen geschossen und so mehrere Kraftwerksblöcke lahmgelegt hatten.

Die Polizei bewertet den Fall als Sabotagedelikt. Es seien aber keinerlei Schäden an dem Umspannwerk festgestellt worden. (dpa)

das Foto zeigt ein brennendes Auto nach einem Tankunfall in Oberhausen im Januar 2026.
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