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Aus für den ZoodirektorLeschs letzte Rolle futsch

Michael Lesch und Elisabeth Lanz fuhren für die ARD Topquoten ein.

Michael Lesch und Elisabeth Lanz fuhren für die ARD Topquoten ein.

Eiskalt abserviert von der ARD. „Man hat mir lapidar gesagt, die Rolle sei auserzählt“, ärgert sich Serienstar Michael Lesch (57).

Fünf Jahre lang lockte er als Zoodirektor Reinhard Fährmann an der Seite von Elisabeth Lanz (43) in „Tierärztin Dr. Mertens“ um die 6 Millionen Zuschauer vor den Fernseher, doch in der fünften Staffel wird der Kölner nicht mehr dabei sein. Ein bitteres TV-Ende für den Quotengaranten.

„Es sieht momentan ganz mau aus“, bestätigt seine Frau und Managerin Christina Keiler. „Es gab noch ein Theaterangebot, aber in der Figur sieht mein Mann sich nicht.“

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Der Vollblutschauspieler, der 1999 den Kampf gegen seinen Lymphdrüsenkrebs aufgenommen hatte, lässt sich auch nach dem Serien-Aus nicht hängen. „Ich würde gerne mal einen alten, gebrochenen Bullen spielen“, sagt der einstige Serien-Sunny-Boy.

„Ein Herz für Tiere“, „Freunde fürs Leben“, „Der Fahnder“ – allen Erfolgsformaten verpasste er seinen Stempel, für die Zoodirektor-Rolle hospitierte er sogar im Kölner Zoo. Solange die Drehbücher ihn nicht überzeugen, findet man den passionierter Golfer (Handicap 6) jetzt eben auf dem Velderhof in Stommeln.

„Vielleicht passte es den Drehbuch-Autoren nicht, dass mein Mann den Mund aufmachte, wenn der Handlungsbogen unrealistisch war“, vermutet seine Managerin. „Vielleicht musste er aber auch Platz schaffen für einen neuen Liebhaber von Dr. Mertens, wir wissen es nicht.“

Fakt ist, dass Ralph Herforth (54) sein Nachfolger wird. Der jubelte schon in „Bunte“: „Meine Rolle ist stark - toll.“

Plagen den unfreiwilligen TV-Rentner jetzt Existenzängste? „Nein“, wiegelt seine Frau ab, „wir haben immer Rücklagen geschaffen, sind schon vor längerer Zeit kürzergetreten.“

Das Paar leistet sich keine teure Penthouse-Wohnung im noblen Kölner Stadtteil Junkersdorf mehr, sondern zog zurück in Leschs Geburtsort Solingen, nachdem es ein Häuschen geerbt hatte. „Meinem Mann fiel der Schritt anfangs nicht leicht, aber jetzt finden wir es ganz traumhaft“, so Christina Keiler.