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Unfall-Horror bei KölnFrau (†36) stirbt – andere gaffen nur und hauen ab

Das Bild zeigt einen Kleinwagen, der gegen einen Traktor geprallt war.

Tödliche Verletzungen erlitt eine 36-jährige Frau, nachdem sie mit ihrem Wagen frontal gegen einen Traktor geprallt war.

Aktualisiert

In Kerpen kam es am Mittwoch zu einem tödlichen Unfall. Die Begleitumstände sorgen für Fassungslosigkeit.

Ein schrecklicher Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwochmorgen (21. Januar) auf der Kreisstraße 55 bei Kerpen-Bergerhausen.

Eine 36 Jahre alte Frau aus Kerpen kam dabei an der Unfallstelle ums Leben. Noch bevor die Feuerwehr eintraf, wendeten mehrere Autofahrer und Autofahrerinnen ihre Fahrzeuge und fuhren weg, ohne zu helfen.

Traktorfahrer und Rettungsassistentin zogen Frau aus dem Wagen

Um 7.45 Uhr gingen bei der Kreisleitstelle der Feuerwehr und der Polizei mehrere Notrufe ein. Die Anrufer und Anruferinnen meldeten einen schlimmen Unfall auf der Kreisstraße 55 in Höhe der Kommandeursburg in Kerpen-Bergerhausen.

Ein Kleinwagen und ein Traktor waren Berichten zufolge frontal kollidiert. Die Feuerwehr löste daraufhin Alarm aus. Neben der Hauptwache in Kerpen wurden auch die Löscheinheiten aus Manheim und Blatzheim alarmiert.

Eine Rettungsassistentin, die ehrenamtlich beim Löschzug Blatzheim tätig ist, war zu Hause und machte sich in Shorts und Sweatshirt sofort auf den Weg zum Gerätehaus. Dort wollte sie in ihre Uniform schlüpfen, um mit den Kollegen und Kolleginnen zur Einsatzstelle zu fahren. Doch dazu kam es nicht mehr.

Auf ihrem Weg kam die Frau an der Unfallstelle vorbei, hielt an und leistete Hilfe. Sie erkannte sofort, dass das Unfallopfer schwerste Verletzungen hatte. Gemeinsam mit dem Traktorfahrer zog die Rettungsassistentin die verletzte Frau aus dem Autowrack. Die 36-Jährige wurde auf der Straße reanimiert.

Was sich dann für Szenen abspielten, erschüttert selbst erfahrene Feuerwehrleute: „Einige Autofahrer fuhren bis zur Unfallstelle, guckten, bevor sie ihren Wagen drehten und davonfuhren“, berichtet die Rettungsassistentin gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ später.

Wenige Minuten später trafen rund 25 Helfer und Helferinnen von Feuerwehr und Rettungsdienst unter der Leitung von Ralph Doberschütz an der Einsatzstelle ein. Die Frau wurde im Rettungswagen weiterbehandelt, währenddessen landete ein Rettungshubschrauber. Doch alle Bemühungen, das Leben der Frau zu retten, blieben erfolglos. Die Polizei nahm bis zum Mittag Spuren auf. Die Unfallursache ist noch unklar.

Es handelt sich bereits um den zweiten tödlichen Verkehrsunfall in diesem Jahr. Am vergangenen Wochenende war ein junger Mann mit seinem Auto auf der Kreisstraße 50 zwischen Kerpen-Balkhausen und Hürth-Berrenrath von der Straße abgekommen und gegen einen Brückenpfeiler geprallt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Die Polizei ermittelt gegen einen alkoholisierten Autofahrer. (Symbolfoto)

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