Nach einem Wohnungsbrand in Euskirchen haben die Einsatzkräfte eine Leiche entdeckt. Jetzt gibt es Klarheit.
Drama in EuskirchenOpfer starb nicht durch das Feuer

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In einem Mehrfamilienhaus in Euskirchen ist am Donnerstagabend (7. Mai) ein Feuerwehreinsatz tragisch geendet.
Fünf Tage nach dem tödlichen Wohnungsbrand in Euskirchen ist das Opfer identifiziert. Allerdings fehlt noch ein DNA-Abgleich.
Doch, so ein Polizeisprecher am Dienstag (12. Mai) auf EXPRESS.de-Nachfrage, handele es sich bei der Toten „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ um die 65-jährige Bewohnerin der Brandwohnung.
Drama in Euskirchen: Todesursache noch unklar
Sie starb vermutlich aber nicht durch das Feuer, erklärte der Sprecher, sondern durch einen internistischen Notfall. Der Polizeisprecher: „Das Todesermittlungsverfahren läuft aber noch. Ein DNA-Abgleich ist in Auftrag gegeben.“
Das Feuer war am späten Donnerstagabend (7. Mai) in einem Mehrfamilienhaus in der Bergerstraße ausgebrochen. Die Feuerwehr wurde gegen 21.15 Uhr von einem Bewohner alarmiert.
Während sich 20 Personen, die sich im Haus aufhielten, rechtzeitig und unverletzt ins Freie retten konnten, schaffte es die 65-Jährige nicht. Sie bewohnte eine Dachgeschosswohnung. Dort konnten die Einsatzkräfte nur eine zunächst nicht identifizierte Leiche bergen.
Die Wohnung der Toten wurde von der Kripo beschlagnahmt. Die übrigen Wohnungen blieben bewohnbar, so dass die Bewohner und Bewohnerinnen nach Abschluss der Löscharbeiten in das Gebäude zurückkehren konnten.
Wie es zu dem folgenschweren Feuer kam, ist noch unklar. Die Brandexperten der Polizei Euskirchen haben die Ermittlungen bezüglich der Brandursache aufgenommen.
