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„Unsinnige Paragrafen“So steht es um die Kneipe von Model-Papa Günther Klum

Denise Humeres Gonzales, Günther Klum, Köchin Maria und Roberto in der Gaststätte zum Horn in Bergisch Gladbach.

Die Pächter Denise (l.) und Roberto (r.) mit Günther Klum und Paella-Köchin Maria.

Es war ein Stotterstart verbunden mit Personalsorgen. EXPRESS.de wollte wissen: Wie läuft eigentlich die Kneipe von Model-Papa Günther Klum in Bergisch Gladbach?

von Bastian Ebel (bas)

Es war die Verwirklichung eines Jugendtraums: Einst zog es Model-Papa Günther Klum als Jugendlicher in seiner Heimatstadt Bergisch Gladbach in die Gaststätte „Zum Horn“, später in die große weite Welt.

Doch vor ein paar Jahren fasste Klum einen Gedanken, als er die brach liegende Gaststätte sah. „Wir bauen das Horn wieder auf.“ Also kaufte er das Haus und ließ die Gaststätte von Grund auf modernisieren.

Bergisch Gladbach: Günther Klum kaufte Gaststätte "Zum Horn"

Allerdings stellte sich der Start als nicht besonders gelungen heraus: Erst fand sich kein geeigneter Pächter, dann kam Personalnot hinzu, sodass die Kneipe sogar an manchen Tagen schließen musste. Im Dezember 2021 dann folgte der Pächterwechsel: Das Ehepaar Denise und Roberto Humeres Gonzales übernahmen das Regiment. Aber läuft die Gaststätte?

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EXPRESS.de schaute am Wochenende vorbei. Siehe da: Voll besetzte Tische, gute Laune und die Klums ausgelassen beim Abendessen. „Wir haben heute spanischen Abend und ein Sommerfest“, erklärt Denise mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Alles ist ausgebucht.“ Ihre Schwiegermama Maria bereitet gerade frische Paella zu, Ehemann Roberto hat in der Küche alle Hände voll zu tun.

In den vergangenen Monaten sei es täglich besser gelaufen. „Klar, am Anfang schauen die Leute erst einmal. Aber wir sind wirklich glücklich, dass wir wieder ein Stammpublikum haben und es so rund läuft.“  Das Horn – mittlerweile ein voller Erfolg. Allerdings: Günther Klum mischt sich mittlerweile nicht mehr ein, kommt nur noch als zahlender Gast vorbei.

Wenn er von „seiner“ Kneipe spricht, wird er für seine Verhältnisse fast sentimental. „Die umfassende technische Modernisierung meiner Jugendgaststätte ist nach zwei Fehlversuchen jetzt, wie Horst Lichter sagen würde, in guten Händen“, freut er sich. „Ich finde sogar, in sehr guten Händen. Tatsächlich ist das Horn mittlerweile mein Lieblingsrestaurant – und das will schon was heißen.“

Aber Klum wäre nicht Klum, wenn er nicht schon die nächsten Pläne in der Tasche hätte: Der Biergarten soll überdacht werden. Und da hat er wohl noch eine Rechnung mit den Behörden offen. „Das scheitert gerade an den unsinnigen Paragrafen des Bauamtes.“