Abo

Zusammenhang mit Migration?OB mit klarer Antwort beim Thema Sicherheit und Sauberkeit

Oberbürgermeister Torsten Burmester begleitet den Kommunalen Ordnungsdienst am Brüsseler Platz im Belgischen Viertel.

Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (l.) begleitet den Kommunalen Ordnungsdienst am Brüsseler Platz im Belgischen Viertel. Die Themen Sauberkeit und Sicherheit sind dem Politiker wichtig. Das Foto entstand am 19. Januar 2026.

Aktualisiert

Kölns OB Torsten Burmester spricht über Migration und Olympia.

Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) hat bei einem Berlin-Besuch mehrere Interviews gegeben. Dabei sprach er auch über die Themen Migration und Olympia. 

Er habe sich von der von Friedrich Merz (CDU) angestoßenen Stadtbild-Debatte „überhaupt nicht“ angesprochen gefühlt, sagte er. Aber er sieht die Migration als einen Teil der Probleme in Köln.

Burmester: Klar hängt das mit Migration zusammen

In einem Gespräch mit „Table-Media“ äußerte Burmester: „Wir haben Probleme, natürlich, beim Thema Sicherheit und Sauberkeit.“ Auf die anschließende Frage, ob dies mit Migration zusammenhänge, antwortete Burmester deutlich: „Ja klar.“

Er verwies darauf, dass er sein früheres Büro auf der Kalker Hauptstraße hatte, einem Stadtteil mit einem hohen Anteil an Migranten und Migrantinnen. Burmester erklärte: „Das Leben in Köln, das Miteinander, funktioniert.“ Dennoch habe die Stadt in diesem Bereich ständig steigende Ausgaben für Jugendhilfen. „Wir müssen viel für Integration tun.“ Laut Burmester steht die Stadt Köln aber nicht kurz vor der Pleite.

Im Oktober des Vorjahres hatte Merz, eine heftige Debatte ausgelöst, sagte: „Aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen.“

Burmester sieht Berlin bei Olympia-Bewerbung im Nachteil

Bei seinem Berlin-Besuch sprach Burmester mit dem „Tagesspiegel“ auch über die Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region für die Olympischen Sommerspiele. In diesem Szenario wäre Köln die „Leading City“, also der Hauptaustragungsort der 17 Städte. Das genaue Austragungsjahr ist noch unklar.

München, Berlin, Hamburg und die Region Köln-Rhein-Ruhr bewerben sich um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird Ende September auf einer Mitgliederversammlung entscheiden, mit welcher deutschen Stadt er sich beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bewerben möchte.

In München haben sich die Bürgerinnen und Bürger bereits dafür ausgesprochen, während in NRW die Abstimmung in den beteiligten Städten am 19. April stattfindet.

Laut dem „Tagesspiegel“ wäre ein Bürgerentscheid in Berlin jedoch frühestens im Februar 2027 möglich. Burmester sagte dazu: „Damit hätten sie fünf Monate nach einer Entscheidung über den nationalen Bewerber in Berlin das Risiko, dass es keine demokratische Legitimation gibt. Das kann der DOSB nicht sehenden Auges machen.“

Damit gibt Burmester dem Verband Ratschläge, dessen Vorstandsvorsitzender er selbst für gut zweieinhalb Jahre bis Ende 2024 war. Der DOSB hatte Burmester freigestellt, als seine Kandidatur für das OB-Amt in Köln bekannt wurde. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Luftaufnahme des WDR-Produktionsgeländes in Bocklemünd.

Hiobsbotschaft für Köln

WDR plant Verkauf von Produktionsstandort