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„Potenzieller Killer“Hitze in Köln, jetzt warnt Experte vor Sturmfront

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Die Hitze macht den Menschen erneut zu schaffen. Zugleich sorgt die Trockenheit für Tiefstände am Rhein. Derweil warnt Wetterexperte Kachelmann noch vor einem anderen Problem.

Kaum Abkühlung in der Nacht mit Tiefstwerten von teilweise über 20 Grad und erneut bis zu 37 Grad Hitze am Tag: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt auch für Donnerstag die Menschen vielerorts in Nordrhein-Westfalen vor einer starken Wärmebelastung.

Ab Donnerstagnachmittag sind der Prognose zufolge von Westen her Schauer und Gewitter mit Starkregen und schweren Sturmböen zu erwarten. Für den Wetterexperten Jörg Kachelmann ergibt sich daraus eine besonders gefährliche Wetterlage. 

Köln-Wetter: Sturmtief und Niedrigwasser

„Die Sturmfront morgen (Donnerstag) ist ein potenzieller Killer, weil viele Leute wegen der Hitze draußen und unter Bäumen sein werden. Das Problem, dass die Sturmlinie am Himmel oft nicht zu sehen sein wird, weil die sonst begleitenden Gewitter oft fehlen – und so werden viele überrascht werden“, warnt Kachelmann bei X.

Derweil spitzt sich die Lage für die Schifffahrt auf dem Rhein weiter zu. So niedrige Wasserstände wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen werden an diesem Samstag oder Sonntag an allen großen Pegelstationen in Nordrhein-Westfalen erwartet, wie der Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein, Moritz Axt, der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Seit wann die Pegelstände aufgezeichnet werden, sei von Messstation zu Messtation unterschiedlich. In Köln beispielsweise werde der niedrigste Pegelstand seit mindestens 100 Jahren erwartet, sagte Axt. Für den Pegel Köln laute die Prognose für Samstag 67 Zentimeter. Das wären zwei Zentimeter weniger als der bisher niedrigste Pegelstand 69 Zentimeter vom 23. Oktober 2018.

Das aktuelle Niedrigwasser habe seinen tiefsten Punkt aber am Wochenende möglicherweise noch nicht erreicht: „Die Tiefpunkte können danach noch leicht weiter fallen bis nächste Woche Mittwoch“, sagte der Sprecher. (mt/dpa)

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