Der Rheinpegel steuert auf einen historischen Tiefstand zu. Deshalb wurde bereits entschieden, den geplanten Schiffskonvoi bei den Kölner Lichtern von Porz in die Innenstadt nicht durchzuführen.
Rheinpegel vor historischem TiefGeplanter Schiffskonvoi bei Kölner Lichtern fällt aus

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Die Schiffe können in diesem Jahr bei den Kölner Lichtern nicht den üblichen Konvoi von Porz in die Innenstadt fahren.
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Der stetig sinkende Rheinpegel hat nun doch erste Auswirkungen auf die 21. Ausgabe der Kölner Lichter. Am Dienstag (28. Juli 2026) wurde ein Pegel von 77 Zentimetern in Köln gemessen. Für Samstag, wenn das Feuerwerk-Spektakel stattfindet, wird ein Pegelstand von 67 Zentimetern prognostiziert.
Das wäre ein neuer Tiefpunkt seit Beginn der Pegelaufzeichnungen. Bisher sind es 69 Zentimeter. Die Verantwortlichen trafen deshalb schon jetzt eine wichtige Entscheidung.
„Der Schiffskonvoi, der sich um 21.20 Uhr in Porz Richtung Innenstadt in Bewegung setzen sollte, kann in dieser Form nicht stattfinden. Wir müssen neue Pläne mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt erstellen“, teilte Veranstalter Werner Nolden mit.
Kölner Lichter: Wichtige Hinweise zur erstmals stattfindenden Drohnenshow
Da im Bereich der Deutzer Platte zwischen Severinsbrücke und Deutzer Brücke die Wassertiefe in der Fahrrinne nicht ausreichen wird, gibt es jetzt eine Alternative. „Die Schiffe werden von ihrer Startposition nun Richtung Niehl fahren, dort wenden und dann vor dem Tanzbrunnen in Position gehen, damit alle Gäste das Feuerwerk betrachten können“, sagt Nolden.
Die Details für die Durchführung des neuen Konvois müssen noch erstellt werden. Der Veranstalter rechnet mit knapp 20 Schiffen, die an der neuen Route teilnehmen können. Einige Schiffe müssen aufgrund ihres benötigten Tiefgangs an der Landebrücke bleiben. Für sie reicht auch im Niehler Hafen die Wassertiefe nicht mehr. Einige wenige eingeplante Schiffe schaffen gar nicht den Weg nach Köln.
Das Ruderrennen um den Kölner Stadtachter kann um 20.45 Uhr wie geplant gestartet werden. Auch gibt es beim Höhenfeuerwerk ab 23 Uhr keine Einschränkungen. Nur die emotionale Durchfahrt der Schiffe, die von einem Lichtermeer der Menschen am Ufer begleitet wird, findet jetzt nicht in gewohnter Form statt.

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Erstmals wird es in diesem Jahr bei den Kölner Lichtern vor dem Höhenfeuerwerk eine sechsminütige Drohnenshow geben.
Eine wichtige Information haben die Organisatoren auch noch bezüglich der erstmals stattfindenden Drohnenshow. Diese wird im Bereich der Hohenzollernbrücke stattfinden, ist jedoch nur von den Rheinuferseiten nördlich der Brücke zu sehen. Wer sich am Ufer der Altstadt, auf der Deutzer Brücke oder am Deutzer Rheinboulevard positioniert, wird die Show nicht richtig zu sehen bekommen.
„Eine Drohnenshow sieht man nur von vorn. Das ist am Ende, als ob man auf ein Fernsehbild schaut“, sagt Nolden. „Wer alles sehen will, sollte sich einen Platz zwischen Hohenzollern- und Zoobrücke suchen. Das Spektakel wird sich in diesem Jahr aufgrund der Umstände hauptsächlich zwischen Tanzbrunnen und Niehl abspielen.“
