In versteckter Lage mitten im Veedel erfindet sich das Kölner Restaurant Nikko unter neuen Inhabern neu.
Neueröffnung in KölnRestaurant-Institution im Veedel geht anderen Weg

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Blick von der Dürener Straße ins japanische Restaurant Nikko in der City-Passage in Köln-Lindenthal.

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Ihre besten Zeiten hat die City-Passage in Köln-Lindenthal hinter sich, ein neues Gastro-Highlight sorgt jetzt aber für etwas frischen Glanz: Unter seinem bisherigen Namen bietet das Nikko seit der Neueröffnung vor einigen Tagen nun japanisches Comfort Food – mit neuen Besitzern und verändertem Konzept.
Onigiri, Karaage und Teishoku gehören in Japan für Millionen Menschen zum gastronomischen Alltag, sind in Deutschland aber noch längst nicht so bekannt wie Sushi. Im Nikko soll daher schon zum zweiten Mal ein Trend gesetzt werden.
Nikko startet mit verändertem Konzept neu
Als um die Jahrtausendwende in der kleinen Passage zwischen Dürener Straße und Frangenheimstraße noch alle Ladenlokale belegt waren und gleich nebenan die inzwischen längst aufgelöste Drogeriekette Schlecker Kundschaft anlockte, setzte das Nikko beim gerade erst aufkommenden Sushi-Hype Maßstäbe in der Stadt.
Mit hochwertigen Kreationen und erstklassiger Qualität machte sich das Nikko einen Namen weit über das Veedel hinaus. „Reis und roher Fisch“ begeisterte da eher noch ein zahlungskräftiges Nischenpublikum in Deutschland.
Auch die über die Jahre aufkommende Flut an Lieferdiensten und preiswerteren All-you-can-eat-Restaurants überstand das Nikko lange, vor einigen Monaten war für die Institution dann aber Schluss. Um die Neueröffnung kümmerten sich seitdem echte Spezialisten.
Das Nikko ist der zweite Ableger des hochgelobten Lindenthaler Sushi-Restaurants ZEN aus der Bachemer Straße. „Die ZEN-Restaurants stehen für japanische Kochkunst mit höchstem Anspruch“, heißt es von den Machern. Der Guide Michelin bestätigt dieses Urteil und schwärmt von einem „echten Hotspot für japanische Küche“.
Während die Preise jenseits des Lindenthalgürtels höher ausfallen und die große Sashimi-Platte stolze 59 Euro kostet, bietet das Nikko im neuen Gewand vor allem Speisen für den kleineren Geldbeutel: Nur ein Gericht auf der gesamten Karte liegt bei über 20 Euro.
Neben den bereits genannten Onigiri (gefüllte Reisbällchen), Karaage (frittiertes Hähnchen) und Teishoku-Varianten (Menü mit Reis, Miso-Suppe und Salat) stehen auch verschiedene japanische Currys und Reisbowls auf dem Menü. Das heimische Kirin-Bier gibt es sogar vom Fass, bestellt wird passend zum modernen Anspruch per Tablet.

