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Gegen USAEXPRESS-Mann Halil: Sein Mega-Roadtrip zum Türkei-Match

Halil Cetin an einem 1931 erbauten Elektrizitätswerk mit Staudamm

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Hier ist Halil Cetin an einem 1931 erbauten Elektrizitätswerk mit Staudamm.

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Die Türkei steht vor ihrem letzten Gruppenspiel: Schafft die bereits gescheiterte Elf von Trainer Vincenzo Montella (null Tore, null Punkte)  einen guten Abgang? EXPRESS-Verkäufer und Türkei-Fan Halil Cetin ist bei der Partie, die in der kommenden Nacht (26. Juni) um vier Uhr deutscher Zeit angepfiffen wird, dabei.

Die durch die Hölle gehen: Einer, der das WM-Aus der Türkei live im Stadion in San Francisco erlebt hat, ist EXPRESS-Verkäufer Halil Cetin. 

Der Kerpener packt seit vielen Jahren nahezu täglich die frisch gedruckten EXPRESS-Ausgaben in Köln-Niehl in sein Auto und startet seine Abendverkaufstour in der Region. Jetzt aber ging es mit dem Flieger von Frankfurt nach L.A. Doch: Gestartet mit einem WM-Traum im Gepäck  landete er mit Zehntausenden weiteren Anhängern im Stadion und Millionen Fans weltweit in einem Tal der Tränen.

Das türkische WM-Aus, das die Sportwelt erstaunt hat

Das 0:1 gegen Paraguay bedeutete: Die Türkei, im Vorfeld hoch gehandelt, verpasst die K.o-Spiele - eine Blamage. Die Türken fanden sich plötzlich neben Haiti, der zu dem Zeitpunkt einzigen weiteren „Loser“-Nation, wieder.

Eine Ironie der Geschichte und damit zurück zu unseren WM-Touris: Auf dem Weg zum letzten, aus türkischer Sicht Goldene-Ananas-Gruppenspiel gegen die USA, fand sich die kleine Reisegruppe aus Germany beim Sightseeing in „Death Valley“ wieder, im „Tal des Todes“.

„Death Valley “war die perfekte Kulisse für eine mörderische Diskussion unter den WM-Touris, die zunächst uneins waren, ob sie die 750-Dollar-Tickets zu Gunsten der geschröpften Reisekasse nicht verkaufen sollten. 

Dass das „Team Türkei“ in Los Angeles noch einen furiosen Abgang hinlegen und die US-Boys verprügeln könnte, ist abwegig. Aber wenigstens das erste WM-Tor seit 2002 könnten die Türken ihren Anhängern schenken.

Halil Cetin im Tal des Todes.

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Halil Cetin landete auf dem WM-Roadtrip durch den Südwesten der USA auch im „Death Valley“.

Unter 1001 Gründen für das Türkei-Fiasko gilt übrigens der Camp-Standort, der von einigen Sportkommentatoren als „Death Valley“-Außenstelle identifiziert wurde.

In Mesa/Arizona lag die Temperatur am Mittwochmittag bei 43 Grad. Nach dieser Extremhitze-Erzählung waren die Türken schon bei der Anreise zu ihren Spielen platt wie Fladenbrot.

Halil Cetin mit Kolumbien-Fans.

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In Las Vegas gab es Verbrüderungsszenen mit kolumbianischen Fans. Sie nahmen Halil in ihre Mitte.

Sportlich lief es zwar unglücklich, aber für die WM-Touris aus Deutschland insgesamt hochinteressant, denn für Halil Cetin und seine Freunde wurde die Reise zu einem echten Roadtrip. Mit einem Mietwagen haben sie 3000 km in fünf Tagen abgerissen und dabei manche Überraschung erlebt. „Dass es etwa zwischen Arizona und Kalifornien einen Zoll gibt, hätte ich nicht gedacht.“, erzählt Halil Cetin.

Nach mehreren Abstechern - neben „Death Valley “ auch zu einem spektakulären Staudamm und nach Las Vegas  - ging es nach Mesa ins WM-Camp der Türkei in der Hoffnung, ein Training mitzubekommen. Aber: die Mannschaft war schon in Richtung Spielort Los Angeles abgereist. Also ging es hinterher.

Halil Cetin posiert vor dem Hollywoodstern von Muhammad Ali.

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Halil Cetin posiert vor dem Hollywoodstern von Muhammad Ali.

In den letzten 20 Stunden vor dem Anpfiff machten die Männer aus dem Rheinland dann noch Erinnerungsfotos auf dem berühmten Hollywood-Boulevard der Stars.

Vor dem Stern von Box-Legende Muhammad Ali – der auf dessen Wunsch nicht auf dem Boden, sondern an einer Wand angebracht wurde – ballte Halil Cetin die Fäuste. Passt ja: Bis hierhin hat er sich mit seinen Freunden trotz großer sportlicher Enttäuschung erfolgreich und schadlos durchs WM-Land USA gekämpft.

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