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Verdi mit neuer AnkündigungNächster KVB-Streik in Köln steht an

Busse der Kölner Verkehrsbetriebe KVB stehen im Depot.

Copyright: Oliver Berg/dpa

Verdi hat für Montag (23. März 2026) zu weiteren Warnstreiks im Nahverkehr aufgerufen. In Köln wird der Betriebshof Nord bestreikt. 

Aktualisiert

Der Warnstreik geht weiter: Auch am Montag (23. März) sind wieder die KVB betroffen. 

Die Kölnerinnen und Kölner können nicht aufatmen: Verdi kündigt bereits den nächsten Warnstreik im Nahverkehr an.

Wie die Gewerkschaft jetzt bekannt gibt, ist diesmal in Köln der Betriebshof Nord betroffen. Von der Arbeitsniederlegung am Montag (23. März) sei auch der Fahrdienst betroffen, heißt es. 

Kommende Woche beginnt mit nächstem KVB-Streik

Auf Buslinien und -strecken im linksrheinischen kann es demnach zu Einschränkungen im Betrieb kommen. Aber: Die Stadtbahn ist nicht unmittelbar betroffen. Und: Der Betrieb von S-Bahnen und Regionalzügen ist von der Tarifrunde weiterhin nicht betroffen.

Mit den erneuten Streiks senden die Beschäftigten laut Verdi ein deutliches Signal vor den am Dienstag beginnenden dritten Verhandlungsrunde und erhöht den Druck. Die Arbeitgeber seien aufgefordert, endlich ein konkretes Angebot vorzulegen und die Situation der Beschäftigten nicht weiter durch Gegenforderungen zu verschärfen.

Seit Dienstag (17. März) ist Köln in der Streik-Zange. Zwar haben die meisten Verständnis für die Belange der KVBler und KVBlerinnen, aber mittlerweile auch die Schnauze voll. Auch am Samstag (21. März) wurde der Streik fortgesetzt, der Aufruf gilt allerdings nur für den Bus-Betriebshof Porz. Der Stadtbahnbetrieb ist von dem Warnstreik nicht betroffen und für die FC-Fans gibt es eine gute Nachricht.

„Wen trifft der Streik eigentlich? Bei uns sind es die Kinder“, erklärte EXPRESS.de-Leserin Stephanie (44), Mutter zweier schulpflichtiger Kinder. Viele Kölnerinnen und Kölner sind sich einig, dass es die Falschen trifft.

Streik in Köln geht weiter: Entlastungen gefordert

„Die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr verlangen zurecht Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen. Diese Forderungen mit dem Vorschlag nach Verschlechterungen zu erwidern oder zu kompensieren, gefährdet die Funktionsfähigkeit des ÖPNV. Wir erwarten in den am Dienstag beginnenden Verhandlungen ein Angebot, dass der Belastung der Beschäftigten Rechnung trägt,“ erklärt Tjark Sauer, Geschäftsführer des Verdi-Bezirks Köln-Bonn-Leverkusen.

Verdi fordert unter anderem Entlastungen bei der Arbeitszeit und den Schichtdiensten sowie Verbesserungen bei Zuschlägen. Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und den Nahverkehr langfristig personell zu stabilisieren. (iri)

Zwei Frauen und zwei Männer stehen an der Theke eines Restaurants, eine der Frauen hält zwei angerichtete Teller in der Hand.

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