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Problemfall E-ScooterKöln: Rollstuhlfahrerin (84) zur falschen Zeit am falschen Ort

Junge Männer fahren bei Regen mit E-Scootern durch Köln.

Copyright: picture alliance/dpa

In Köln, hier ein Symbolfoto aus dem Jahr 2019, stehen die E-Scooter derzeit in der Kritik. Die Polizei berichtet erneut von mehreren Unfällen.

Aktualisiert:

E-Scooter stehen in Köln aktuell in der Kritik. Auch am Dienstag (27. Juli) und Mittwoch (28. Juli) berichtet die Polizei von mehreren Unfällen in der Stadt.

Köln. Seit 2019 sind E-Scooter in Köln erlaubt, die Anbieterfirmen haben sich seitdem vervielfacht. Doch selten war das Thema so umstritten wie aktuell. Ob falsch abgestellte Scooter, Rhein-Verschmutzung durch reingeworfene Modelle oder immer wieder schwere Unfälle: Die Mini-Fahrzeuge mit Elektroantrieb stehen immer wieder in der Kritik.

Auch zwischen Dienstagmittag und Mittwochmorgen (27. bis 28. Juli) registrierte die Polizei Köln erneut vier Verkehrsunfälle mit Beteiligung von E-Scootern im Kölner Stadtgebiet. Besonders alarmierend: Erneut war mehrfach, genauer gesagt in zwei Fällen, Alkohol im Spiel.

E-Scooter in Köln: Polizei berichtet immer wieder von Unfällen

Der erste Unfall passierte am Dienstag gegen 12.30 Uhr: Eine 84 Jahre alte Rollstuhlfahrerin war auf dem Anna-Schneider-Steig in der Altstadt-Süd mit einem 26-jährigen E-Scooter-Fahrer zusammengestoßen. Glück im Unglück für die Rollifahrerin: Sie blieb unverletzt. Die Verletzungen des E-Scooter-Fahrers mussten ambulant in einem Krankenhaus versorgt werden.

Gegen 18.30 Uhr verletzten sich bei einem Auffahrunfall zwischen zwei E-Scootern zwei Frauen (20, 33) in der Altstadt-Nord. Wie die Polizei erklärte, war die 33-Jährige auf der Johannisstraße mit einem Leihscooter ihrer vorausfahrenden Freundin aufgefahren. Beide stürzten und verletzten sich. Die 20-Jährige brachten Rettungskräfte in ein Krankenhaus.

Unfälle mit E-Scootern: Gleich zweifach Alkohol im Spiel

Gegen 20.30 Uhr der nächste Vorfall: Ein 42-jähriger Mann, der alkoholisiert war, verletzte sich in Köln-Braunsfeld. Nach ersten Ermittlungen war der Mann mit einem Scooter auf der Hermann-Pflaume-Straße auf nasser Fahrbahn weggerutscht und gestürzt. Eine Rettungswagenbesatzung behandelte seine Knieverletzungen ambulant. Ein erster Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 0,8 Promille.

Am Mittwochmorgen ging es weiter: Gegen 6.30 Uhr kollidierte ein alkoholisierter E-Scooter-Fahrer (53) auf dem Radweg des Leinpfads in Köln-Porz mit einer Baustellenabsperrung. Dabei erlitt er so schwere Kopfverletzungen, dass er stationär in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die Polizei stellten den E-Scooter sicher, da dieser nicht zugelassen und nicht versichert war. (tw)

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