Verfolgungsjagd durch Köln Passanten mit Zivilcourage haben brillanten Geistesblitz 

Das Foto zeigt einen Fahrradweg am Hohenzollernring in Köln.

Auf dem Hohenzollernring ist es am 16. November 2022 zu einem versuchten Taschendiebstahl und anschließend zu einer Verfolgungsjagd gekommen. Das Symbolfoto ist am 21. April 2022 entstanden. 

Zwei Männer haben Zivilcourage bewiesen und einen Kriminellen durch die Kölner Innenstadt verfolgt. Das Opfer ist allerdings verschwunden.

Verfolgungsjagd in der Kölner Innenstadt: Am Mittwochnachmittag (16. November 2022) hat sich laut Zeugenaussagen ein Überfall im Bereich Hohenzollernring/Magnusstraße ereignet. 

Gegen 14.40 Uhr soll sich dort ein Mann (36) einer Frau von hinten angenähert und dabei versucht haben, ihr die Handtasche gewaltsam zu entreißen.

Köln: Verfolgungsjagd endet mit Zugriff der Polizei

Als dies misslang und die Frau zu Boden stürzte, floh der Angreifer in Richtung Kaiser-Wilhelm-Ring. Die beiden Passanten (37,38) nahmen daraufhin die Verfolgung des Flüchtigen auf und kamen währenddessen auf eine brillante Idee: Sie wählten den Notruf und übermittelten per Handy ihre Live-Standorte an die alarmierten Einsatzkräfte.

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Dank dieses Geistesblitzes konnte die Polizei die Verfolger schnell finden – und somit auch den flüchtigen Täter. Der Flüchtige konnte auf der Erftstraße gestellt und festgenommen werden.

Da der Mann bereits polizeibekannt ist, wird er schnellstmöglich einem Haftrichter vorgeführt.

Das Kriminalkommissariat 14 wertet derzeit unter anderem Aufnahmen der polizeilichen Videobeobachtung zum Tathergang aus und hat dabei insbesondere die Ermittlungen zu der bislang nicht identifizierten Frau aufgenommen. Diese hatte sich nach dem Angriff mutmaßlich unter Schock stehend vom Ort des Geschehens entfernt.

Die Ermittlerinnen und Ermittler suchen in diesem Zusammenhang nach einer mit einem beigen Daunenmantel bekleideten Frau mit hellbraunen, etwa schulterlangen Haaren. Sie soll zudem eine schwarze Hose und braune Stiefeletten getragen haben.

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu ihrer Identität und/oder zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (red)

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