Festivalstimmung am Fühlinger See. Seit Freitag läuft der Summerjam – und das bereits zum 39. Mal. Hier die aktuellen Infos.
Summerjam 2026 in KölnStraßensperren, Preise, Gras – das müsst Ihr wissen

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Das Summerjam-Festival findet von Freitag bis Sonntag am Fühlinger See statt. (Archivfoto)
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Es ist so weit: Seit Freitag (3. Juli) findet die 39. Ausgabe des Summerjam-Festivals in Köln statt. Bis Sonntag (5. Juli) treten dann wieder rund 40 Künstler und Bands am Fühlinger See auf.
Im vergangenen Jahr besuchten rund 30.000 Gäste das Reggae-Festival. Damit die An- und Abreise möglichst reibungslos läuft, hat der Veranstalter gemeinsam mit der Stadt und der Polizei ein Konzept zur Verkehrslenkung entwickelt. Rund um das Festivalgelände kommt es deshalb zu Straßensperrungen und weiteren Einschränkungen.
Summerjam 2026: Straßensperrungen und Halteverbot
Bereits seit Mittwoch (1. Juli, ab 8 Uhr bis Montag, 6. Juli, 15 Uhr) wird die Oranjehofstraße zwischen der Kreuzung Edsel-Ford-Straße und der Neusser Landstraße für den Individualverkehr gesperrt.
Außerdem wird der Bergheimer Weg aus Fahrtrichtung Neusser Landstraße zu einer Einbahnstraße mit absolutem Halteverbot. Wer in dringenden Ausnahmefällen eine Parkberechtigung braucht, kann sich unter der Telefonnummer 0221/221-31250 informieren.
Um angrenzende Wohngebiete zu schützen, dürfen die Zufahrten am Dahlienweg, Geranienweg, Chrysanthemenweg, Asternweg und Stallagsbergweg nur noch von Anwohnern und Anliegern genutzt werden.
Das gilt von Mittwoch (1. Juli, 11 Uhr) bis einschließlich Montag (6. Juli). Wie in den vergangenen Jahren erhalten Anwohner gegen Vorlage des Personalausweises eine Parkberechtigung an den Kontrollstationen, sobald sie das erste Mal in das Gebiet einfahren.
Shuttlebusse bringen Besucher und Besucherinnen zum Festivalgelände
Der Weg zum Parkplatz am Bergheimer Weg wird ab der Autobahnabfahrt Köln-Niehl ausgeschildert. Das Parken ist dort nur mit einem E-Ticket möglich, das im Ticketshop des Veranstalters gekauft werden kann. Vom Parkplatz aus fahren Sonderbusse zum Festivalgelände. Für Besucherinnen und Besucher, die mit dem Auto gebracht oder abgeholt werden, gibt es am Parkplatz P3 eine „Kiss and Ride“-Station.
Da die Parkmöglichkeiten begrenzt sind, empfiehlt die Stadt, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Dafür kann auch ein weiterer Shuttlebus genutzt werden, der ab Mittwoch vom City-Center Chorweiler zum Festivalgelände fährt.
Für Fragen und Hinweise hat die Stadt ein Bürgertelefon eingerichtet, das unter der Telefonnummer 0221/7093015 zu folgenden Zeiten zur Verfügung steht: Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 20 Uhr, Freitag und Samstag von 10 bis 4 Uhr des Folgetages, Sonntag von 10 bis 24 Uhr und Montag von 10 bis 15 Uhr.
Cocktails & Co.: Preise stabil, aber Frust über Getränke-Mitnahme
Erfreulich: Die Getränkepreise sind so weit stabil geblieben. Für einen kleinen Cocktail werden 10 Euro, für einen großen 16 Euro fällig. Hier eine Auswahl weiterer Getränke:
- Pils und Softgetränke: 4,50 Euro
- Wasser: 4 Euro
- Weinschorle: 7,50 Euro
- Aperol Spritz: 9,50
- Euro Red Bull: 5 Eur0
- Red Bull Vodka Absolut: 9,50 Euro
- Rum Shots 2,50 Euro
Was zumindest vereinzelt für Frust sorgt: In diesem Jahr dürfen nur noch Wasserflaschen mitgebracht werden. In der Vergangenheit war es noch gestattet, anti-alkoholische Getränke in Plastikflaschen mitzunehmen.
Summerfeeling beim Summerjam – von Kurios bis Kult: Schickt uns eure Videos und Fotos.
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Hier geht's zu den F.A.Q.Summerjam 2026: Gras-Stand auf Festival-Gelände
Seit der Cannabis-Legalisierung ist auch Kiffen auf dem Summerjam erlaubt, natürlich im gesetzlichen Rahmen, wie die Veranstalter bereits 2024 klarstellten. „Als Veranstalter des Summerjam Festivals halten wir uns an den gesetzlichen Rahmen, der in diesem Jahr erstmals unseren Besuchenden den Konsum von Cannabis erlaubt – allerdings explizit den Kinder- und Jugendschutz in den Blick nimmt. Der Konsum und der Besitz von Cannabis – in den gesetzlich erlaubten Mengen – wird beim Summerjam demnach legal sein“, hieß es vor zwei Jahren auf der Website.

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Grasstand auf dem Summerjam am Fühlinger See 2026.
In diesem Jahr gibt’s Cannabis auch vor Ort. Der Konsum ist in unmittelbarer Nähe zu Minderjährigen allerdings streng untersagt.
Auf dem Festivalgelände gibt es übrigens auch wieder Ansprechpartner, wie den gemeinnützigen Verein BAS!S - Beratung, Arbeit, Jugend & Kultur e.V., der seit Jahren Hilfe und Unterstützung für drogengebrauchende Personen und deren Angehörige bietet. Mit dem Projekt „Safe Party People“ ist der Verein auch beim Summerjam 2026 am Start. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter klären über Risiken und Gefahren des Drogenkonsums auf, sind geschult in Krisenintervention und vermitteln bei Bedarf in weitergehende Unterstützungsangebote. (red)

