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Bombe im Kölner Süden Blindgänger entschärft: Extreme Sicherheits-Vorkehrungen

Schornsteine von Shell im Hintergrund.

Blick auf Köln-Godorf, aufgenommen im Oktober 2021: Bei Shell ist ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.

Im Kölner Süden bei Shell ist ein Bomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Sie konnte gegen Freitagmittag (3. Dezember) entschärft werden.

Im Vorfeld von Bauarbeiten bei Shell in Godorf hatte es vor einigen Tagen zwei Verdachtspunkte gegeben. Einer hat sich am Freitagmorgen, 3. Dezember, bestätigt: Auf dem Werksgelände der Raffinerie wurde eine Weltkriegs-Bombe von Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes aufgegraben.

Bei dem Blindgänger handelte es sich um eine amerikanische Zehn-Zentner-Bombe mit Front- und Heckaufschlagzünder. 

Shell in Köln: Bombe auf Werksgelände in Godorf gefunden

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln waren vor Ort.  Der Gefahrenbereich wurde vom KBD mit einem Radius von 500 Metern festgelegt. Da nur wenige Anwohner von Evakuierungen betroffen sind, wurde keine Anlaufstelle eingerichtet, teilte die Stadt Köln weiter mit. 

14 Anwohnern und Anwohnerinnen mussten evakuiert werden. Kurz vor der Entschärfung wurde die Industriestraße zwischen Bunsenstraße und Ströer-Allee gesperrt, die KVB mussten die Linie 16 anhalten. Ebenso wurde die Güterzugstrecke gesperrt. Von 12 Uhr bis etwa 12.30 Uhr war auch der Luftraum gesperrt.

Die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Shell-Gelände waren extrem: So wurden mit Glasschaum gefüllte Entlastungsgräben gezogen, um eine mögliche unterirdische Druckwelle abzufedern. Auch wurden sieben Meter hohe Container errichtet, um Splitter abzufangen. Die Flüssiggas-Kugeln im Umkreis des Bombenfunds waren zuvor geleert worden. (jan)

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