Bomben bei Shell in Köln? Gelände muss geschützt werden – Evakuierungen möglich

Shell-Raffinerie in Köln-Godorf von oben.

Bei Shell in Godorf muss gegraben werden. Grund sind mögliche Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Unser Foto zeigt eine Archiv-Aufnahme des Geländes aus dem Jahr 2018.

Nach der Auswertung von Luftbildern liegt der Verdacht nahe, dass sich auf dem Gelände der Shell-Raffinerie in Köln-Godorf noch Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg befinden.

Köln. Liegen bei Shell in Godorf noch Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden? Nach der Auswertung von Luftbildern der Alliierten erscheint dies durchaus möglich: An zwei Stellen neben einem Baugrundstück im „Shell Energy and Chemicals Park Rheinland“ können Blindgänger nicht ausgeschlossen werden.

Wie der Konzern am Mittwoch, 24. November, weiter mitteilte, werden nun in Abstimmung zwischen Shell, dem Ordnungsamt der Stadt Köln, dem Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) der Bezirksregierung Düsseldorf und der Bezirksregierung Köln weiteren Maßnahmen abgestimmt.

Shell: Bomben-Blindgänger im Boden auf Gelände in Köln-Godorf?

Um festzustellen, ob im Boden wirklich noch Blindgänger liegen, sind Grabungen erforderlich. Die erste soll Anfang Dezember stattfinden. Ob bei möglichen Entschärfungen der nähere Umkreis evakuiert werden muss, könne bislang noch nicht gesagt werden, heißt es bei Shell.

Um die Arbeiten abzusichern, wird unter anderem ein  Entlastungsgraben gebaut. Ferne werden 32 mit Wasser gefüllte Container aufgestellt, um die naheliegende Anlagen des Industriegeländes zu sichern. (jan)

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