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Habt ihr es schon entdeckt?Riesen-Kanu auf dem Rhein – das steckt dahinter

Beim Spaziergang am Rhein in Köln wird der ein oder andere sich vielleicht verwundert die Augen reiben. Schwimmt da nicht ...? Genau: ein Riesen-Kanu. Was es damit auf sich hat – wir haben die Aufklärung.

Wer über Ostern einen Spaziergang in Köln macht, schaut hier bestimmt zweimal hin. Denn auf dem Rhein schippert ein ganz besonderes Kanu – und das aus einem speziellen Grund!

Oster-Überraschung von RTL: Ab Ostersonntag (5. April) ist „Das Kanu des Manitu“ exklusiv auf RTL+ zu sehen. Genau um 12 Uhr mittags legt der Comedy-Blockbuster im Streamingportal an. Schon jetzt schippert das Kanu in Köln über den Rhein.

Blockbuster „Das Kanu des Manitu“ schippert Ostern ins Wohnzimmer

Über sechs Millionen Menschen haben den Film „Das Kanu des Manitu“ im Kino gesehen. Jetzt kommt er ins Wohnzimmer. Bully selbst erklärt, warum: „Nachdem wir quasi bis Weihnachten das Ding haben laufen lassen und das Feedback so toll war, haben wir gesagt: Nee, komm, ist ja für die große Leinwand gemacht, jetzt lassen wir ihn da auch noch eine Weile, packen wir das doch zu Ostern, packen wir das doch den Leuten schön ins Osternest.“ Und genau das haben sie gemacht.

Als Kind wollte Michael Bully Herbig bereits Schauspieler werden, doch die Regie reizte ihn – spätestens, nachdem er seinen ersten Hitchcock-Streifen mit zwölf Jahren gesehen hatte. „Das Filmemachen ist nochmal 'ne Spur spannender“, sagt Bully, der natürlich wieder von Christian Tramitz, Rick Kavanian, Jessica Schwarz, Jasmin Schwiers und Sky du Mont unterstützt wird.

Für die wenigen, die den Film noch nicht gesehen haben, darum geht's: Die Blutsbrüder Abahachi und Ranger geraten diesmal ins Visier einer gefährlichen Bande, die es auf das sagenumwobene Kanu des Manitu abgesehen hat. Doch Bully verrät: Es geht um mehr als Abenteuer. „Es geht in dem Film tatsächlich auch um die Suche nach dem eigenen Ich. Wer bin ich denn? War ich immer der Vater, der ich sein wollte, oder war ich immer der Apachenhäuptling, der ich sein wollte?“

Den Filmtitel gab es früh – und der Reim war entscheidend. „Ich wollte nicht so was Einfallsloses machen wie der zweite Schuh des Manitu. Das fand ich irgendwie jetzt so ein bisschen, ja, als recht sparsamen Wortwitz. Kanu hat sich einfach von Anfang an angeboten.“

Auf einem Schlepper wird das Kanu den Rhein auf- und abwärts gezogen. Darauf zu sehen der Schriftzug: Das ist ganz großes Kanu.

Copyright: RTL

Auf einem Schlepper wird das Kanu den Rhein auf- und abwärts gezogen. Darauf zu sehen der Schriftzug: Das ist ganz großes Kanu.

Angeboten hat sich auch der Rhein als Werbefläche. Wo lässt sich besser für den Streamingstart werben, als auf dem guten, alten Vater Rhein. Der hat schließlich schon so manches gesehen – jetzt auch das Kanu des Manitu.

Bully, der bei „Wickie und die starken Männer“ schon einmal auf einem Schiff drehte, weiß, dass das gar nicht so einfach ist. Daher hatte er bei der kuriosen Idee, das Kanu quasi durch Köln schippernOster zu lassen, auch zuerst Bedenken. „Es gab den verrückten Vorschlag, man könnte doch ein überdimensionales Kanu den Rhein rauf und runter fahren lassen. Hab' das eigentlich für mich schon abgehakt. Dann kamen sie wieder und meinten: Ey, ja, also das Kanu selber kann nicht fahren, aber wir haben einen kleinen Schlepper.“

Dieser Schlepper wird das überdimensionale Kanu nun in den nächsten Tagen vor der imposanten Kulisse von Kölner Dom und Altstadt übers Wasser ziehen. Kölner und Kölnerinnen sowie Besucher und Besucherinnen sollten also die Augen aufhalten. (susa)

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