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Leichte EntspannungRhein-Pegelstände steigen dank des Regens langsam

Dank des Regens steigt der Pegel am Rhein langsam wieder an. Von Normalzustand ist der Fluss aber noch weit entfernt.

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Dank des Regens steigt der Pegel am Rhein langsam wieder an. Von Normalzustand ist der Fluss aber noch weit entfernt.

Die Pegelstände am Rhein steigen langsam wieder an. Von einem normalen Wasserstand ist der Fluss aber noch weit entfernt.

Jeder Tropfen zählt: Dank der kräftigen Regenfälle, vor allem in Süddeutschland, führt der Rhein nach seinen historischen Tiefstständen wieder etwas mehr Wasser.

Auch durch Köln fließt wieder mehr Wasser. Um 13 Uhr wurden am Freitag (21. August) am Kölner Pegel 78 cm gemessen. Zuvor waren in diesem Sommer gleich mehrfach historische Negativrekorde in Köln aufgestellt worden. Am vergangenen Wochenende wurden lediglich 45 Zentimeter gemessen. Von einem Normalzustand ist der Strom aber noch weit entfernt.

Leichte Erholung in Sicht

Erste Fähren nehmen den Betrieb wieder auf, doch die Schifffahrtswege sind weiter stark eingeschränkt. Von Durchschnitts-Pegelständen und einer Güterschifffahrt mit voller Beladung ist der Fluss noch weit entfernt, wie ein Blick auf die Pegeldaten der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung zeigt.

Laut der Betreibergesellschaft des größten deutschen Binnenhafens Duisburg sind Güterschiffe wegen der niedrigen Wasserstände zurzeit noch mit nur rund 20 Prozent der sonst üblichen Ladung unterwegs.

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Zwar gehe man von einer leichten Erholung aus, sagt der Hafen-Konzernbevollmächtigte Binnenschifffahrt Joachim Holstein. Eine wirkliche Entspannung werde aber erst „in Richtung Ende September, Anfang Oktober“ erwartet.

Am besonders neuralgischen Punkt der Rheinschifffahrt, Kaub in Rheinland-Pfalz, lag der Pegelstand am Freitag bei 46 Zentimetern und damit noch weit unter dem sogenannten Gleichwertigen Wasserstand von 77 Zentimetern, der bei Fachleuten als Orientierungswert für die Schifffahrt gilt.

In Duisburg stand der Rheinpegel am Freitagmittag auf 1,49 Meter - immer noch unter der zuvor registrierten Tiefstmarke von 1,53 Meter aus dem Jahr 2018. (dpa)

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