Die Polizei beendet die Besetzung der SPD-Zentrale und die Blockade der Deutz AG.
Polizei beendet ProtesteSPD-Zentrale geräumt

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Die Polizei Köln beendete mehrere Aktionen von mutmaßlichen Rüstungsgegnern. (Symbolbild)
Aktualisiert29.08.2025, 22:22
Großeinsatz für die Polizei am Freitag (29. August) in Köln und Bonn.
Gleich mehrere Protestaktionen von mutmaßlichen Rüstungsgegnern und -gegnerinnen hielten die Einsatzkräfte auf Trab.
Polizei räumt besetzte SPD-Zentrale in Köln
Gegen 10 Uhr ging es los: Rund 20 Personen drangen laut Polizei in die Lobby des Kölner SPD-Parteibüros an der Magnusstraße ein.
Die Aktivisten und Aktivistinnen setzten sich auf den Boden und weigerten sich zu gehen. Die SPD stellte einen Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs.
Beamte und Beamtinnen der Bereitschaftspolizei rückten an, stellten die Personalien der Gruppe fest und führten sie aus dem Gebäude. „Drei Personen leisteten Widerstand“, so die Polizei. Sie wurden kurzzeitig in Gewahrsam genommen, Strafverfahren wurden eingeleitet.
Groß-Blockade bei Deutz AG in Köln-Kalk
Nur wenig später, gegen 10.40 Uhr, der nächste Einsatzort: die Deutz AG in Kalk. Dort blockierten mehr als 200, mehrheitlich vermummte Personen die Einfahrt an der Dillenburger Straße. Sie hatten Transparente mit „antimilitaristischen“ Aufschriften dabei und versuchten laut Polizei vergeblich, auf das Werksgelände zu gelangen.
Nachdem die Gruppe mehrfachen Aufforderungen, die Vermummungen abzunehmen und die Blockade zu beenden, nicht nachkam, löste die Polizei die Versammlung auf.
Auch Protest bei Rheinmetall in Bonn
Am frühen Nachmittag, gegen 13.50 Uhr, wurde dann eine Ansammlung von 30 bis 40 Personen vor der Rheinmetall-Niederlassung in Bonn-Beuel gemeldet. Da sich niemand als Versammlungsleitung zu erkennen gab, wurden Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet.
Die Polizei sieht die Aktionen im Kontext mit „antimilitaristischen“ Versammlungen, die seit Wochenbeginn in Köln stattfinden. (red)