Die Kölner Polizei hat die Brennpunkte der Stadt weiter fest im Blick. Jetzt gab es erneut einen Großeinsatz.
Brennpunkte im VisierKölner Polizei erneut im Einsatz – alte Bekannte mit „Klautüte“ unterwegs

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Die Polizei Köln, hier bei einem Einsatz im Juli 2021, hat am Dienstagnachmittag (4. April 2023) im Kampf gegen Straßenkriminalität Einsätze in Kalk und am Neumarkt durchgeführt.
Kriminelle sollen sich nirgends sicher fühlen, daher die Kölner Polizei erneut einen Großeinsatz im Brennpunkt Kalk-Zentrum und am Neumarkt geführt. Sechs Stunden lang. Mit im Boot im Kampf gegen Straßenkriminalität: Zoll, Kämmerei sowie Ausländeramt.
Wie die Polizei am Mittwoch (5. April 2023) bekannt gab, kam es dabei zu Festnahmen und zur Sicherstellung von Diebesgut. Außerdem wurden unter anderem Strafverfahren wegen des Verdachts der Schwarzarbeit eingeleitet.
Kölner Polizei: Alte Bekannte mit „Klautüte“ unterwegs
Bei dem Einsatz, der am Dienstagnachmittag lief, wurden in Kalk zwei mutmaßliche Taschendiebe (beide 20) festgenommen und bei ihnen mehrere geklaute Mobiltelefone sichergestellt.
Auch den Neumarkt als beliebten Tatort der aus Kalk agierenden Diebinnen und Diebe hatten die Einsatzkräfte im Visier. Hier nahmen Einsatzkräfte zwei Tatverdächtige (20, 26) nach dem Diebstahl eines Mobiltelefons fest. In beiden Fällen kam die polizeiliche Videobeobachtung zum Einsatz.
Zudem fanden die Polizistinnen und Polizisten in Kalk bei der Kontrolle von Personen, die bereits wegen Taschendiebstahls bekannt waren, eine präparierte „Klautüte“ sowie Diebesgut, wie ein entwendetes Mobiltelefon.
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Einsatzleiter Günther Korn resümiert: „Der Einsatz zeigt einmal mehr, dass wir den Kontrolldruck auf die in Kalk aufhältigen und von hier agierenden Taschendiebe hochhalten müssen, um die Bevölkerung vor den Dieben und ihren dreisten Klaumaschen zu schützen.“
Einsatz an Kölner Brennpunkten auch für Zoll und Stadt erfolgreich
Auch für die Einsatzkräfte von Zoll und Stadt war der Einsatz erfolgreich. Zollbeamte leiteten aufgrund ihrer Feststellungen fünf Strafverfahren wegen des Verdachts der Schwarzarbeit ein.
Die am Einsatz beteiligten Mitarbeitenden der städtischen Ämter vollstreckten zudem mehrere offene Geldforderungen und nahmen einen illegal in Deutschland aufhältigen Mann mit dem Ziel der Abschiebung fest. (iri)
