Das Müllproblem rund um den Hühnchen-Imbiss „Nhas City Chicken“: Weitere Anwohner und Anwohnerinnen beschweren sich.
„Nhas“-Hype in KölnAnwohner fordert harte Müll-Strafe und Pfand

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Müll von „Nhas City Chicken“ an der KVB-Haltestelle Apellhofplatz. Betreiber Omar Nhas (32) kennt das Problem und räumt selbst mit auf.

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Der Ärger um den Hühnchen-Imbiss „Nhas City Chicken“ auf der Breite Straße reißt nicht ab – weitere Anwohner und Anwohnerinnen haben sich bei EXPRESS.de gemeldet.
Unter anderem schildert Sabine W., wie sehr sie der Andrang mittlerweile belastet: „Es ist bis spät nachts laut und voll, es fahren viele Autos vorbei, Autotüren werden laut zugeschlagen – und die ohnehin schon knappen Parkplätze sind für uns Anwohner nicht mehr verfügbar.“
„Nhas City Chicken“: Wie wäre es mit Pfand?
Ein weiteres Problem: „Vorher konnte ich wenigstens abends noch lüften. Morgens und tagsüber ist das aufgrund von Lieferverkehr und Innenstadtbesuchern kaum möglich. Nun geht dies auch abends nicht mehr, weil es so laut ist.“
Zudem bleibt der Einwegmüll, der sich im Umfeld des Imbisses verteilt, ein Problem.
Seit der Eröffnung von „Nhas City Chicken“ am 18. September reißt der Hype nicht ab. Anwohner Andreas K. hatte bereits geschildert, wie Müll rund um den „Maus“-Platz beim WDR und im Bereich der Oper den Bereich verschandelt.
Aktuelle Fotos zeigen: Das Problem bleibt bestehen. Ein Mülleimer quillt über mit Nhas-Tüten und Einweg-Schalen, andernorts liegen Styropor-Boxen mit Hühnchenknochen im Regen.

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Der Mülleimer ist voll – daneben türmt sich der Imbiss-Müll.
EXPRESS.de-Leser Daniel fragt: Wäre da ein Pfandsystem nicht hilfreich? „Wenn da drei Euro Pfand drauf sind, fliegt es nicht mehr rum.“
In einem weiteren Kommentar werden höhere Strafen für Müllsünder gefordert: „Das dort speisende Klientel hat offensichtlich nicht gelernt, dass man den Müll, den man verursacht, auch selbst in die dafür vorgesehenen Müllbehälter entsorgt. Ich wäre für Singapurer-Verhältnisse. Da kostet es, Müll auf der Straße zu hinterlassen, zwischen umgerechnet 500 Euro und 2000 Euro je nach Menge und Art. Das wäre ein angemessenes Lehrgeld“, sagt EXPRESS.de-Leser Lothar.

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Auch in diesem Bereich in der Kölner Innenstadt liegt Müll von „Nhas City Chicken“.
Laut Stadt können in Köln bereits Bußgelder gegen Müllsünder ausgesprochen werden. Bei Verunreinigung und Verunstaltung öffentlicher Flächen drohen 35 Euro bis 510 Euro Strafe – je nach Vergehen.
Laut Stadtordnung sind Imbiss-Betriebe dazu verpflichtet, in einem Radius von 50 Metern genügend Mülleimer aufzustellen und den eigenen Müll selbst zu entsorgen.
Omar Nhas, Chef des Imbisses, hatte sich zuletzt auf Instagram für das Müll-Aufkommen entschuldigt und eigenhändig mit aufgeräumt. Stadt und AWB beobachten die Situation weiter.
