Seit Jahren verrotten zwei Lkw-Anhänger am Bahnübergang Grafenmühlenweg in Köln-Mülheim. Von ihnen geht eine Gefahr aus, doch der Abtransport gestaltet sich schwierig.
Kölner Anhänger-LeichenZu gefährlich – Kran muss jetzt anrücken

Copyright: Patrick van den Berg
Die Schrott-Anhänger in Köln-Mülheim – der Abtransport soll jetzt mit einem Kran erfolgen.

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Zwei Rost-Riesen, aufgebockt auf wackeligen Stützen: Seit Jahren gammeln zwei ausgediente Lkw-Anhänger auf dem Parkplatz am Bahnübergang Grafenmühlenweg in Köln-Mülheim vor sich hin.
Einer der Aufleger ist mit Sperrmüll vollgestopft. Immer wieder, so berichtet es ein Anwohner, würden Obdachlose dort schlafen oder Kinder sich den Schrottplatz als Abenteuerspielplatz erschließen.
Gefährliche Schrott-Anhänger: Kran soll anrücken
Der Anwohner warnt vor der Gefahr: Was, wenn eine der rostigen Stützen nachgibt und jemand darunter zu Schaden kommt? Was, wenn der gelagerte Sperrmüll Feuer fängt und die Flammen auf Bäume, Autos oder das angrenzende Gelände übergreifen?
Patrick van den Berg, Bezirksvertreter der KSG im Stadtbezirk Mülheim, hat deswegen schon mehrfach mit dem Ordnungsamt gesprochen. Passiert sei bisher nichts.
EXPRESS.de hakte bei der Stadt nach: Wie geht es mit den Schrott-Anhängern weiter?
Grund für die Verzögerung sei die aufwendige Suche nach den Eigentumsverhältnissen gewesen, erklärt ein Sprecher. Zuletzt hätten die Anhänger einer Firma gehört, die inzwischen insolvent ist. Deshalb müsse die Stadt Köln die Kosten der Entsorgung nun selbst übernehmen.
Zum weiteren Vorgehen teilt die Stadt mit, die Anhänger am Bahnübergang Grafenmühlenweg sollen zeitnah entsorgt werden.
Doch es gibt ein Problem: Abschleppen kann man die Anhänger nicht mehr – sie sind zu kaputt. Nun soll die Entsorgung mit Unterstützung der AWB mit einem Kran erledigt werden.
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