Emotionen pur und eine knallharte Beichte in Köln: Raye begeisterte ihre Fans mit einem Wahnsinns-Auftritt in der Lanxess-Arena.
Mega-Show in Lanxess-ArenaRaye begeistert Köln – ein Song bewegt Fans besonders

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Die britische Sängerin Raye liefert am Dienstag (10. Februar 2026) in der Lanxess-Arena eine tolle Show.
Was für eine Show, die Gänsehaut macht! Am 10. Februar 2026 brachte die britische Künstlerin Raye die Lanxess-Arena zum Beben. Die Entertainerin zog 15.000 Zuschauer mit einer Performance der Superlative in ihren Bann.
Der Anfang glich einer Szene aus einem Film Noir. Raye erschien auf der Bühne, eingehüllt in einen schwarzen Mantel, unter dem ein feuerrotes Fransenkleid von Emilia Wickstead hervorblitzte. Ihre Augen waren hinter einer Sonnenbrille verborgen. Aus dem noch verhüllten Bühnenhintergrund wurde ihr plötzlich ein Mikrofon gereicht. Mit einer Stimme, die an eine Oper erinnerte, sang sie über tiefen Seelenschmerz. Gleichzeitig eilten vier Violinistinnen auf die Bühne, und über ihr ergoss sich aus einer Wolken-Installation ein funkelnder Schauer.
Bühne in Kölner Lanxess-Arena ganz in Rot getaucht
Die Künstlerin aus Südlondon gestand später, dass sie eine Vorliebe für das Dramatische hat und jetzt ihre ganz persönliche dramatische Phase beginnt. Und das war nicht zu übersehen! Der fallende Vorhang enthüllte eine gewaltige, ganz in Rot getauchte Bühne. Darauf eine 21-köpfige Band, zu der auch eine siebenköpfige Bläsersektion gehörte.
Alle Musiker trugen elegante Abendkleidung, und selbst die Roadies waren mit Anzugweste und Fliege gestylt. Eine augenzwinkernde Warnung kam aus dem Off: „Diese Musik könnte Hoffnung enthalten.“ Das berichtet „Kölner Stadt-Anzeiger“.
Raye zeigte direkt mit ihrem neuesten Hit „Where Is My Husband!“, was in ihr steckt. Der Song ist ein genialer Mix aus Girl-Group-Vibes, jazzigen Vocals und Hip-Hop-Beats, der die Menge sofort packte. Das Publikum war dabei total durchmischt. Teenies feierten neben Senioren-Paaren. Einem gemeinsam ergrauten Paar rief sie voller Begeisterung zu: „Ich habe gesehen, wie ihr von der ersten Nummer an getanzt habt, und das hat mein Herz mit Freude erfüllt.“
Ob Fans von Amy Winehouse oder Anhänger von Little Simz – bei Raye kommt wirklich jede Generation auf ihre Kosten.
Aber hinter all dem Glanz verbirgt sich ein steiniger Weg. Schon als sie noch nicht volljährig war, nahm das Plattenlabel Polydor die heute 28-Jährige unter Vertrag. Für Megastars wie Beyoncé, John Legend und Charli XCX komponierte sie Songs und hatte als Gaststimme große Erfolge. Doch ihr eigenes, erstes Album? Das Label weigerte sich beharrlich, es herauszubringen.
Raye wurde von ihrem Label gekickt, nachdem sie sich mit einem emotionalen Aufruf an die sozialen Netzwerke gewandt hatte. Ein harter Schlag, der sich aber als Segen entpuppte! Auf eigene Faust veröffentlichte sie ihr Debütalbum „My 21st Century Blues“ – und triumphierte bei den Brit Awards 2024. Mit mehr Auszeichnungen an einem einzigen Abend als je ein Künstler vor ihr, stellte sie sogar Größen wie Adele und Harry Styles in den Schatten.
Raye in Köln: Sängerin mit sehr persönlichen Songs
Mitten in der Kölner Show wurde es auf einmal ganz leise und persönlich. Der Vorhang schloss sich erneut für ihren Song „Ice Cream Man“, und Raye nahm alleine am Piano Platz. In diesem schonungslos ehrlichen Stück thematisiert sie ihre Erfahrung mit sexuellem Missbrauch.
Sie erklärte dem tief bewegten Publikum, dass dies kein Song sei, den sie mit Freude singt, aber dass es notwendig sei. Darin beschreibt sie ohne Umschweife ihre traumatischen Erlebnisse und schafft so einen Raum für alle Betroffenen im Publikum. Ein unfassbar couragierter und gefühlvoller Augenblick, der die wahre Größe dieser Musikerin offenbarte.
Die bedrückte Atmosphäre hielt aber nicht lange an. Mit dem tröstenden Lied „I Know You’re Hurting“ und der wiederholten Zeile „It's gonna be allright“ gab sie den Fans wieder Mut. Danach gab es Tänze ohne Schuhe, Rap-Einlagen und Lieder wie „Oscar Winning Tears“ – eine deutliche Abrechnung mit einem Partner, der nichts auf die Reihe kriegt. Für den Titel „Joy“ kamen sogar ihre beiden jüngeren Schwestern, Amma und Absolutely, mit auf die Bühne.
Den grandiosen Schlusspunkt setzte ihr erster riesiger Solo-Erfolg „Escapism“. Ein Song, der von Selbstbefreiung handelt und davon, den Mut zu haben, eigene Wege zu beschreiten. Schon Ende März wird ihr zweites Album mit dem Titel „This Music May Contain Hope“ erwartet. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.


