Am Samstag verwandelt sich die Lanxess-Arena in einen Käfig – und wer sein Fußballtrikot mitbringt, hat ein Problem.
Mega-Event in KölnEintritt erst ab 18 Jahren – Fußballtrikots verboten

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Am Samstag (11. Juli) findet in Köln die 91. Ausgabe von Oktagon statt (Symbolfoto).
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Die größte MMA-Organisation Europas macht wieder Halt in Köln.
Am Samstag (11. Juli) steigt in Köln-Deutz die 91. Ausgabe von Oktagon. Einlass ist ab 16 Uhr, los geht’s um 17.45 Uhr. Übertragen wird das Event bei RTL+.
MMA in der Lanxess-Arena: Eintritt erst ab 18 Jahren erlaubt
Beim Mixed Martial Arts (MMA) treffen Kickboxen, Jiu-Jitsu und Ringen aufeinander, ausgetragen im charakteristischen achteckigen Käfig, dem Oktagon.
In den USA füllt der Sport dank der Liga Ultimate Fighting Championship (UFC) längst ganze Stadien – auch in Köln zieht das Format immer mehr Fans an. Zutritt haben nur Volljährige, der Besuch von Oktagon-Events ist erst ab 18 Jahren erlaubt.
Gleich zwei Titelkämpfe stehen auf dem Programm: Der Düsseldorfer Kerim Engizek, amtierender Champion im Mittelgewicht, verteidigt seinen Gürtel gegen den Polen Krzysztof Jotko.
Und im Federgewicht tritt der Österreicher Mago Machaev zur Titelverteidigung gegen den Hannoveraner Gjoni Palokaj an – für ihn ist es der erste Kampf um einen Titel überhaupt.
Was viele Fans überraschen dürfte: Fußballtrikots, Vereinsschals und jegliche vereinsbezogene Fankleidung sind bei sämtlichen Oktagon-Events tabu, nicht nur in Köln. Auch Flaggen, Banner und Outfits mit politischen Botschaften bleiben draußen.
Der Veranstalter Oktagon MMA begründet das Verbot mit Gewaltprävention: Rivalitäten zwischen Fußball-Fanlagern sollen erst gar nicht in den „Hexenkessel“ der Halle getragen werden.
Die Hausordnung wird nach eigenen Angaben konsequent durchgesetzt, um eine friedliche und neutrale Sportatmosphäre zu gewährleisten. (mt/msw)
