Rolle rückwärts Mauer-Posse in Köln geht weiter: Uni will Metall-Schiene wieder entfernen

Auf einer Betonmauer an der Zülpicher Straße wurde von der Universität eine Metallkonstruktion errichtet, damit sich dort keine Menschen hinsetzen können.

Die Metall-Schiene auf der Mauer an der Zülpicher Straße sorgt für viel Wirbel. Nun soll sie wieder entfernt werden.

Neues Kapitel in der Diskussionen um die Metall-Schiene auf der Mauer auf der Zülpicher Straße: Die Universität macht wohl eine Rolle rückwärts und will das Konstrukt wieder entfernen.

Köln. Die Posse um die Metall-Schiene auf dem Uni-„Mäuerchen“ geht weiter. Nach anhaltenden Diskussionen um das Konstrukt, das vor allem nächtliche Partygänger vom Sitzen abhalten sollte, soll es nun wieder entfernt werden.

Köln: Metall-Schiene wird von Mauer entfernt – „birgt Gefahrenpotential“

Das gab die Universität Köln in einem Tweet bekannt. In dem Post heißt es: „Nach erneuter Bewertung hat sich die Hochschulleitung der Universität zu Köln entschlossen, die Metallkonstruktion wieder zu entfernen. Da die Metallleisten ein gewisses Gefahrenpotential bergen, das in der ursprünglichen Planung nicht genügend bedacht wurde, werden sie wieder demontiert.“

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Auf EXPRESS.de-Anfrage ergänzte Uni-Sprecher Jan Voelkel: „Die Hochschulleitung konnte einige der geäußerten Bedenken nachvollziehen und hat sich die Konstruktion deshalb nochmal angeschaut und den Sachverhalt neu bewertet. Aufgrund der Ergebnisse dieser Bewertung wird die Schiene sehr zeitnah wieder abgebaut.“ Ob die Demontage noch am Freitag (5. November) erfolgt, konnte Voelkel noch nicht sagen. 

Die Hochschulleitung werde nun aber in Ruhe beraten, um eine sichere und attraktivere Lösung zu finden. Dabei werde der Austausch mit der Stadt Köln und den Betroffenen gesucht. Es ist also ein weiteres Kapitel in der Causa „Uni-Mäuerchen“, die aller Voraussicht nach mit der Demontage der Metall-Schiene erstmal ein Ende findet. Es bleibt aber spannend zu beobachten, für welche Lösung sich in der Zukunft entschieden wird und wie sich das Partyvolk rund um den Hotspot weiterhin verhält.

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