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Zusammen mit RapperKölscher Imbiss will neues Kultgericht etablieren

Rapper Marteria (links) und der Pfeiler Grill launchen ein neues Gericht, das zum Kultgericht werden soll.

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Rapper Marteria (links) und der Pfeiler Grill launchen ein neues Gericht, das zum Kultgericht werden soll.

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Marteria trifft Pfeiler Grill: Kölner Imbiss-Legende bringt die „Uber Pfanne“ an den Start

Nach dem Hype um den „Taxi Teller“ legt der Pfeiler Grill in Ehrenfeld nach – diesmal mit Rapper Marteria im Gepäck und einem neuen Gericht, das Schnitzel, Gyros und Pommes vereint.

Der Pfeiler Grill an der Ecke Körnerstraße/Subbelrather Straße ist seit 1979 eine feste Institution in Köln-Ehrenfeld. Deftige griechische Spezialitäten, deutsche Klassiker – und seit einigen Monaten ein Gericht, das bundesweit für Aufsehen sorgt: der „Taxi Teller“.

Das Fast-Food-Gericht aus dem Ruhrgebiet – Pommes mit Soße, Mayonnaise und Currywurst, kombiniert mit Gyros, Zwiebeln und Tzatziki – hat durch Social Media einen enormen Hype ausgelöst, der längst auch Köln erfasst hat. Laut Daten von Uber Eats haben sich die Bestellungen des Klassikers deutschlandweit im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt (plus 116 Prozent), die Zahl der Restaurants, die ihn anbieten, stieg im gleichen Zeitraum um 142 Prozent – mehr als 96 Prozent davon in Nordrhein-Westfalen.

Jetzt legt der Kölner Imbiss nach. Gemeinsam mit Rapper Marten Laciny, bekannt als Marteria, bringt der Pfeiler Grill die „Uber Pfanne“ an den Start – und die gibt’s ab sofort.

Fans stimmten über die Zutaten ab

Die Idee sei dem Rapper nach einem Besuch in Bochum gekommen, sagt Materia. „Essen ist für mich wie Musik: Es muss knallen, es muss echt sein und eine Geschichte erzählen. Unterwegs bin ich immer auf der Suche nach ehrlichem, gutem Essen.“

Die Zusammensetzung des Gerichts überließ Marteria nicht allein der Küche: Per Abstimmung auf Instagram entschieden seine Fans, welche Zutaten in die „Uber Pfanne“ kommen. Heraus kam eine Kombination aus Schnitzel mit Sauce Hollandaise, Gyros mit Tzatziki sowie knusprigen Pommes mit Feta-Topping – eine Portion, die dem „Taxi Teller“ in Sachen Deftigkeit in nichts nachsteht.

Uber Eats baut Werbeschäft weiter aus

Uber Eats baut sein Werbegeschäft in Deutschland gerade gezielt aus und setzt dabei auf prominente Markennamen und exklusive Produkte, die Nutzer auf die Plattform locken.

Die „Uber Pfanne“ ist nur über Uber Eats bestellbar – wer sie haben will, muss die App nutzen. Der Pfeiler Grill wiederum gewinnt durch die Kombination aus Promi-Name und Lieferplattform eine Reichweite, die weit über Ehrenfeld hinausgeht. Und Marteria? Der Rapper profitiert vom PR-Effekt einer ungewöhnlichen Kooperation, die zu seinem Image als bodenständiger Typ passt.

Uber Eats ist laut einer Statista-Umfrage vom Februar zwar klarer Herausforderer, aber noch weit vom Marktführer entfernt. Drei Viertel der Deutschen, die in den vergangenen zwölf Monaten Essen online bestellt haben, nutzten demnach Lieferando. Uber Eats kommt auf rund ein Fünftel der Befragten. Mit solchen Aktionen wie der „Uber Pfanne“ versucht der US-Konzern, genau diesen Abstand zu verkürzen. Ebenfalls auf Wachstumskurs, wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau, ist Wolt – das Angebot des finnischen Unternehmens kommt auf einen Anteil von neun Prozent. (mg)

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