1. Mai in Köln: Gleich zwei Demonstrationen sind angemeldet, was erhebliche Auswirkungen auf den Stadtverkehr haben dürfte.
1. Mai in KölnDemos legen die Stadt lahm – das müsst Ihr wissen

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Am Tag der Arbeit gibt es in Köln traditionell Demonstrationen samt Kundgebung wie hier auf diesem Archivfoto.
Am Tag der Arbeit wird es in Köln eng. Gleich zwei Demonstrationen sind angemeldet, was erhebliche Auswirkungen auf den Stadtverkehr haben dürfte.
Zum 1. Mai rechnet man in der Domstadt mit Tausenden von Teilnehmenden bei Protestzügen. Den Fokus bildet die Hauptveranstaltung vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) mit dem Leitspruch „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“.
Großes Programm am Heumarkt: Politik trifft auf Kultur
Der Startschuss fällt um 11.30 Uhr am Hans-Böckler-Platz im Stadtteil Ehrenfeld. Um 12 Uhr setzt sich der Zug dann in Bewegung. Der Weg verläuft von der Venloer Straße über den Friedensplatz und die Ringe, mit dem Heumarkt als Ziel. Offiziell registriert sind etwa 6000 Demonstrierende. Ein Sprecher der Polizei mahnt: „Es kann zeitweise zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen“.
Das Programm auf der Bühne am Heumarkt fängt um 13 Uhr an und bietet eine Mischung aus politischen Ansprachen, Musik und Satire. Angekündigt sind unter anderem Oberbürgermeister Torsten Burmester und Christine Behle, die Vize-Vorsitzende von Verdi, sowie weitere Gewerkschaftsvertreter. Für den unterhaltsamen Teil sind der Kabarettist Wilfried Schmickler und die Sängerin Phine Knipp zuständig. Auch für die kleinen Gäste ist gesorgt.
Die Kölner Parteien Grüne, SPD und Linke mobilisieren ebenfalls für die Teilnahme. Von den Grünen kommt Kritik, dass die Bundesregierung soziale Erfolge gefährde, und sie äußern Bedenken wegen längerer Arbeitszeiten und geringerer sozialer Sicherheit. Die Sozialdemokraten heben hervor: „Der 1. Mai ist unser Tag für Solidarität, faire Arbeit und sozialen Zusammenhalt.“ Die Linkspartei verkündet kurz und knapp: „Wir kämpfen für unsere Rechte!“
Zweite Demo am Abend: Protestzug in Kalk
Später am Tag findet noch ein zweiter Protestmarsch statt. Um 17 Uhr startet die „Revolutionäre 1. Mai-Demo“ im Stadtteil Kalk. Treffpunkt ist die Kalker Post. Die Strecke führt über die Kalker Hauptstraße und angrenzende Wege zum Ottmar-Pohl-Platz. Für diesen Umzug rechnet man mit circa 1600 Personen; die Genehmigung gilt bis 20.30 Uhr.
Das bedeutet für die Kölnerinnen und Kölner: In verschiedenen Stadtvierteln muss man den ganzen Tag über mit Verkehrsbehinderungen rechnen. Die Situation kann sich je nach Ablauf der Demos dynamisch entwickeln. Der Tag der Arbeit, der in ganz Deutschland ein gesetzlicher Feiertag ist, hat seinen Ursprung in der Geschichte der Arbeiterbewegung. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
