Abo

Kölns schäbige BahnhöfeLaut Leserreporter Jürgen wäre schon das „ein Quantensprung“

Ein Bahntunnel ist beschmiert und beklebt, auch ein dort stehender Ticketautomat ist mit Graffiti besprüht.

Copyright: Alexander Schwaiger

Von den Kölner Bahnhöfen und Haltestellen schnitt der Bahnhof in Ehrenfeld am schlechtesten ab. 

Kölns Bahnhöfe und Haltestellen sind bei einer Prüfung durchgefallen. Jetzt machen auch EXPRESS.de-Leserreporter ihrem Ärger Luft.

Viele von Kölns Bahnhöfen und Haltestellen sind in einem miesen Zustand. Beim Testergebnis von go.Rheinland gab es daher eine regelrechte Klatsche. Von insgesamt 16 „nicht akzeptablen Stationen“ waren alleine fünf aus Köln, die schlimmste davon ist in Ehrenfeld.

Ob fehlende Beschilderungen oder Sitzgelegenheiten, siffige Mülleimer, Graffiti-Schmierereien oder kaputte Fahrkartenautomaten: Es gab vieles zu bemängeln. Auch EXPRESS.de-Leserreporter können davon ein Lied singen. 

Bahnhöfe in Köln: Jürgen beklagt den Dreck in Mülheim

„Es wäre schon ein Quantensprung und würde für mich persönlich genügen, wenn man wo der Bedarf besteht, die Reinigungsintervalle erhöht. Sprich im Bahnhof Mülheim den Fließenspiegel und den mit Kaugummi übersäten Boden im Tunnel zwischen der Zufahrt zum Kaufland und dem Bahnhofsvorplatz einer Grundreinigung im wahrsten Sinn des Wortes unterziehen würde“, erklärt Jürgen. 

Anstriche erneuern wäre auch gut, schlägt der Kölner vor. „Dass viele Bahnstationen in einem miesen Zustand sind, liegt auch an den Verkehrsunternehmen und der Politik. Wie die IG BAU zurecht sagt: Sauberkeit kostet. Wenn man sie sträflich vernachlässigt, wird, im Vergleich zu regelmäßigeren Reinigungsintervallen, der zeitliche Aufwand größer und die Kosten steigen.“

Als Hauptverantwortliche für das schäbige Aussehen und den Vandalismus sieht er Menschen, die Null Respekt im Umgang mit fremden Eigentum hätten. „Beispielsweise wie vor wenigen Tagen am Bahnhof Mülheim. Drei Jugendliche lassen Bierflasche fallen, und weil's so toll ist, werden die Scherben noch über den Bahnsteig getreten“, schildert Leserreporter Jürgen.

Christian W. beklagt wütend: „An der Bahnhaltestelle Slabystraße gibt es mittlerweile weder Sitzgelegenheiten, noch eine funktionierende Anzeige. Dort befindet sich ein Seniorenheim – und zwar nicht seit gestern. Es ist eine Frechheit, dass nach der langen Sanierung kein ebenberdiger Einstieg für Rollstuhlfahrer möglich ist, keine Rolltreppe da ist. Und überhaupt, das ganze Gelände drumherum: ein erbärmlicher Zustand!“ 

„Sorry, seit der Wiedervereinigung wurde vieles vernachlässigt und nicht mehr in Instand gesetzt“, schreibt Schauspieler Alidemarco Isik (59). Letztendlich habe sich leider auch die Gesellschaft verändert, indem viele ihren Frust mit Graffitis ausdrücken würden. Er sei viel unterwegs, aber was Graffiti beschmierte Haltestellen und Bahnen betrifft, würde er die meisten in Deutschland sehen. (iri)

Welcher Kölner Bahnhof/Haltepunkt ist für euch der schlimmste?

Hau raus!

Werde Leserreporter/in

Jan Böhmermann, hier bei einem Auftritt in der Lanxess Arena 2025, hält die Olympia-Bewerbung Kölns für problematisch.

Jan Böhmermann teilt aus

Attacke auf Olympia-Träume: „Köln will eure Scheiße nicht“