Energie-Hammer in Deutschland Habeck überrascht mit Wende und trifft Entscheidung

700 Mio. bis 2034 Köln bekommt neuen Event-Tempel – jetzt ist klar, wann er fertig wird 

Visualisierung von Confex an der Koelnmesse.

Die Visualisierung zeigt, wie das neue Zentrum Confex der Koelnmesse einmal aussehen soll. Rechts die Halle 2.

Die Koelnmesse hat den Grundstein für das neue Kongresszentrum „Confex“ gelegt und die neue Messehalle 1 eingeweiht.

Köln. Wenn die Koelnmesse groß einlädt, muss es einen besonderen Grund haben. So am Dienstag (24.August), als gleich zwei Mal unter den Augen von Messe-Chef Gerald Böse, Kölns OB Henriette Reker und vielen Vertretern aus Wirtschaft und Politik gefeiert wurde.

Fertig ist nämlich die neue Halle 1, die nach knapp drei Jahren Bauzeit nun eine zusätzliche Ausstellungsfläche von rund 10.000 Quadratmetern bietet. Doch auch der Grundstein für den Bau der neuen „Confex“-Halle stand im Mittelpunkt, denn damit soll die Schäl Sick einen neuen kleinen Event-Tempel unweit der Lanxess-Arena bekommen.

Koelnmesse: Neue Halle 1 und mit „Confex” ein Schritt in die Zukunft

Messe-Chef Gerald Böse: „Dieser Tag hat auch Symbolkraft. Er steht für die Zukunft der Koelnmesse. Der Fokus liegt nicht mehr lange auf digitalen Veranstaltungsformaten. Wir sind zurück – und das ist großartig.“ Die erste Messe mit Publikum soll dann wieder die „Kind und Jugend“ werden, die vom 9. bis zum 11. September stattfindet.

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Die fertige Halle 1 der Koelnmesse.

Die neue Halle 1 der Koelnmesse, hier der Blick aus Süd-Westen.

Zurück zum „Confex“: Insgesamt 5500 Besucher soll die Halle, die voraussichtlich im Herbst 2024 in Betrieb genommen werden soll, fassen. Neben einer großen Halle gibt es dann zwölf Konferenz- und drei Besprechungsräume, die dann als Messe-, Konzept-, und Eventlocation genutzt werden können.

OB Henriette Reker: „Wir setzen auf Köln als Kongressstadt“

Kölns OB Henriette Reker: „Wir setzen viel mehr als einen Grundstein für ein Gebäude. Wir setzen auf die Zukunft Kölns als Kongressstadt.“ Insbesondere das „Confex“ sei dann „weltweites Spitzenniveau“.

Günstig ist und war der Bau der Halle 1 und des neuen „Confex“ wahrlich nicht: 700 Millionen Euro investierte die Messe bis 2034, die zur Mehrheit Stadt und Land gehört, unter anderem in die Bauten.

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