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Erschreckende NRW-StatistikVier von fünf Unfallschwerpunkten liegen in Köln

Eine der gefährlichsten Kreuzungen in NRW ist auch 2025 zwischen der Subbelrather Straße und dem Ehrenfeldgürtel. (Archivfoto)

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Eine der gefährlichsten Kreuzungen in NRW ist auch 2025 zwischen der Subbelrather Straße und dem Ehrenfeldgürtel. (Archivfoto)

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Das Statistische Landesamt in Nordrhein-Westfalen hat Unfallschwerpunkte aufgeschlüsselt. Vier von fünf liegen in Köln.

Erschreckende NRW-Statistik: Wie aus der detaillierten Aufschlüsselung des Unfallatlas hervorgeht, liegen die vier der fünf größten Unfallschwerpunkte in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr in Köln.

Veröffentlicht hat das das Statistische Landesamt in NRW zusammen mit den anderen Statistischen Landesämtern. Auf der interaktiven Karte lässt sich erkennen, an welchen Stellen es in Köln 2025 am häufigsten zu Unfällen kam.

Kölner Unfallschwerpunkte: Subbelrather Straße und Ehrenfeldgürtel

Insgesamt gab es im vergangenen Jahr in Köln 6184 Unfälle, das sind 1,9 Prozent mehr als 2024. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden stieg um 3,1 Prozent auf 5221. 774 der Unfälle wurden außerorts gezählt, etwas mehr als die Hälfte davon auf den Autobahnen im Kölner Stadtgebiet.

Zum Vergleich: Die zweitmeisten Unfälle in NRW gab es 2025 in Düsseldorf. Hier erfasste die Polizei 3106 Verkehrsunfälle, davon 2572 mit Personenschaden.

Die meisten Unfälle in Köln ereigneten sich im Bereich Subbelrather Straße und Ehrenfeldgürtel. In einem Umkreis von 50 Metern krachte es hier 17 Mal. Bei 14 dieser Unfälle waren Fahrräder beteiligt. Getoppt wurde die Kreuzung nur vom Kreisverkehr am Münsteraner Ludgeriplatz. Auch hier kam es zu 14 Unfällen mit Fahrrädern, insgesamt zählten die Behörden 2025 sogar 20 Unfälle.

In Köln war der Bereich Subbelrather Straße und Ehrenfeldgürtel auch 2024 schon Spitzenreiter, damals ereigneten sich dort sogar 19 Unfälle.

Ein Schwerpunkt war auch die Kreuzung zwischen Maarhäuser Weg, Steinstraße und Frankfurter Straße. Hier kam es zu 16 Unfällen, an jedem waren Autos beteiligt. An keiner anderen Stelle in Nordrhein-Westfalen gab es so viele Pkw-Unfälle wie in diesem Bereich in Porz.

Kölner Kreuzungen verzeichnen die meisten Unfälle mit Autos und Fußgängern in NRW

Hinter den drei Bereichen mit den meisten Verkehrsunfällen in NRW folgten im vergangenen Jahr zwei weitere Kreuzungen in Köln. 14 Unfälle ereigneten sich dort, wo die Brühler Straße in die Bonner Straße mündet. Bei jedem dieser Unfälle waren Autos beteiligt. Ebenfalls 14 Mal krachte es an der Kreuzung zwischen Universitäts-, Weißhaus- und Luxemburger Straße, hier waren Autos zwölfmal Teil des Unfallgeschehens. Damit gehören auch diese beiden Kreuzungen zu den sieben Bereichen, in denen es zu den meisten Unfällen mit Autos kam.

Auch die Kreuzung mit den meisten Unfällen, an denen Fußgängerinnen und Fußgänger beteiligt waren, liegt in Köln. Am Heumarkt, wo die gleichnamige Straße von der Augustinerstraße abbiegt, kam es 2025 zu fünf Unfällen mit Personen, die zu Fuß unterwegs waren. Genauso viele gab es nur an einer Kreuzung in Hagen auf der dortigen Kölner Straße.

Insgesamt erfasste die Polizei in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr 81.687 Unfälle im Straßenverkehr, ein Anstieg von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden stieg um vier Prozent auf 65.232. (tli)

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