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Kölsche Brauhaus-SensationReissdorf eröffnet Mega-Projekt am Heumarkt

So soll der Neubau am Heumarkt aussehen, ins Erdgeschoss zieht Reissdorf mit einem Brauhaus ein.

Copyright: Thomas Kröger Architekten 

So soll der Neubau am Heumarkt aussehen, ins Erdgeschoss zieht Reissdorf mit einem Brauhaus ein.

Jetzt ist es offiziell: Die kölsche Traditionsbrauerei Reissdorf eröffnet 2028 ein neues Brauhaus am Heumarkt.

Das Bauwerk an der Ecke zur Gürzenichstraße befindet sich aktuell in der Errichtung. Eine Fertigstellung ist für den Herbst 2028 geplant.

Jetzt ist es offiziell: In den Neubau an der prominenten Ecke Heumarkt/Gürzenichstraße zieht eine kölsche Institution. Ein Reissdorf-Brauhaus mit einer Fläche von etwa 900 Quadratmetern soll dort in der zweiten Hälfte des Jahres 2028 eröffnen.

Architektur als Hommage an die Kölner Altstadt

Das verantwortliche Bauunternehmen Sicore hat diese Neuigkeit bestätigt. Der Pachtvertrag ist ein klares Bekenntnis zum Standort und läuft über eine Dauer von wenigstens 25 Jahren.

„Reissdorf steht wie wenige Unternehmen für die Stadt und das Lebensgefühl und war schon lange auf der Suche nach einem geeigneten Standort für ein Brauhaus“, erklärt Martina Averbeck, die für die Sicore-Geschäftsführung spricht. Als ein überaus positives Signal für das Projekt wird die frühe Vermietung von 15 Prozent der kompletten Mietfläche von rund 6400 Quadratmetern gewertet.

Viele Kölner werden sich an das Vorgängergebäude erinnern, das abgerissen wurde. Dort waren unter anderem eine Bank und eine Subway-Filiale untergebracht. Besonders ins Auge stach die riesige 4711-Werbung an der Fassade. Im neuen Gebäude sind im Parterre Gastronomie und Einzelhandel vorgesehen, darüber werden auf vier Stockwerken Büroflächen geschaffen.

Die offizielle Bauerlaubnis wurde bereits im April erteilt. Der Tiefbau soll noch in diesem Jahr beendet werden, anschließend beginnt der Bau in die Höhe. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2028 anvisiert. Das Konzept wurde vom Architekturbüro Thomas Kröger aus Berlin entwickelt.

„Der Entwurf fügt sich harmonisch in die umliegende Bebauung am Heumarkt ein, was vor allem durch die besondere Gestaltung der Dachform erreicht wird. Die steile Dachlandschaft mit kupferfarbener Metalleindeckung und rautenförmigen Fenstern greift die spitzgiebligen Dachformen der Kölner Altstadt auf“, lässt das Unternehmen Sicore mitteilen. (red)

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